Neuroendokrine Tumoren (NeT) gelten als selten, nehmen jedoch zu. – Für Betroffene bedeuten sie eine große Heraus­forderung im Alltag. Die Diagnose kommt oft spät, die Symptome sind vielfältig und die Therapien komplex. Bei dieser Veranstal­tung möchten wir das Thema aus verschiedenen Perspek­tiven beleuchten: medizinisch, menschlich und gesellschaftlich.

Gemeinsam mit unseren Gästen werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf das Leben mit NeT:

Unsere Gäste

Die Veranstal­tung richtet sich an Betroffene, Angehörige, medizinisches Fach­personal und alle, die sich für dieses Krankheits­bild interessieren. Im Anschluss an die Gesprächs­runde besteht Raum für Fragen und Austausch.

Mit Prof. Dr. Christian Scholz (Chefarzt Hämatologie/Onkologie, Vivantes Klinikum am Urban), den CLL-Betroffenen Uwe Zentgraf und Johannes Förner (NCT-Patienten­forschungsrat) werfen wir einen ebenso fach­kundigen wie persönlichen Blick auf die chronisch lymphatische Leukämie. Im Gespräch plus offener Frage­runde mit Moderator Marco Ammer verbinden wir neueste Forschung, Alltags­erfahrung und Selbsthilfe-Know-how – live vor Ort, per Stream und später on demand in unserer Mediathek.

Was CLL eigentlich ist

Die chronisch lymphatische Leukämie ist eine Form von Blut­krebs, die meist langsam wächst. Viele spüren zunächst nichts, doch die Krankheit kann sich bei jedem unterschiedlich entwickeln. Warum man manchmal nur beobachtet und wann Behandlung nötig wird, hängt von bestimmten Veränderungen in den Krebs­zellen ab.

Leben mit CLL – Alltag und Beschwerden

Müdigkeit, häufige Infekte oder geschwollene Lymph­knoten können den Tages­ablauf stören. Dazu kommt die Unsicherheit einer langen Beobachtungs­phase (Watch and Wait). Offene Gespräche mit Ärzten, kurze Ruhe­pausen im Job und klare Absprachen in der Familie helfen, Kraft und Gelassen­heit zu bewahren.

Therapien heute und morgen

Moderne Tabletten wie BTK- und BCL-2-Hemmer greifen gezielt in den Krebs­stoff­wechsel ein und ersparen oft eine Chemo­therapie. Häufig reicht eine befristete Behandlung, gefolgt von therapie­freier Zeit. Neue Wirkstoffe und CAR-T-Zellen stehen in den Start­löchern und versprechen noch mehr Wirkung bei weniger Nebenwirkungen.

Selbsthilfe als vierte Säule

Der Austausch mit anderen Betroffenen zeigt, dass man nicht allein ist. Gruppen, Hotlines und Online-Treffen bieten praktische Tipps zu Neben­wirkungen, Reha-Rechten oder einfach ein offenes Ohr – ein zusätzlicher Halt neben Medizin und Familie.

Erleben Sie,

wie Spitzen­medizin und gelebte Erfahrung zusammen­kommen – für mehr Klarheit, Zuversicht und Handlungs­spielraum im Umgang mit CLL.

Während auf dem DKK neueste Forschungs­­ergebnisse und Therapie­konzepte vorgestellt werden, haben Besucher des SURVIVORS HOME die besondere Gelegen­heit, dieses Wissen direkt und laien­verständlich aus erster Hand zu erfahren. Zwei ausgewiesene Experten kommen unmittelbar vom Kongress zu uns und geben Einblicke in den aktuellen Stand der Behandlung sowie in zukunfts­weisende Entwicklungen der Prostatakrebs-Therapie.

Erfahren Sie, welche Fort­schritte in der Forschung Hoffnung machen, wie etablierte Behandlungs­verfahren weiter­entwickelt werden und welche Innova­tionen die Therapie der Zukunft prägen könnten.

Zu Gast im SURVIVORS HOME

Wir dürfen in unserer Gesprächs­runde um Kristin Hendinger unsere beiden Gäste Frau Professor Gunhild von Amsberg vom Universitäts­klinikum Hamburg-Eppendorf sowie Professor Peter Hammerer, Chefarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie am Klinikum Braunschweig begrüßen. Wir laden an diesem Abend interessierte Männer, gerne in Begleitung ein und alle Gäste und Freunde von SURVIVORS HOME ein. Kommen Sie gerne nach der offiziellen Talkrunde ins Gespräch mit den beiden Experten und nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, um aktuelle wissen­schaftliche Erkennt­nisse verständlich erklärt zu erleben.

 

Prostatakrebs ist die häufigste Krebs­erkrankung bei Männern in Deutschland. Aber was bedeutet das für die Früh­erkennung, Diagnostik und Behandlung? Die Medizin entwickelt sich rasant weiter, und gerade erst wurde die neue Empfehlung der wissen­schaftlichen Fach­gesellschaften (S3-Leitlinie Prostata­karzinom) verabschiedet, die wichtige Neuerungen für die Diagnostik und Therapie des Prostata­krebs bringt.

In unserer Diskussions­runde erhalten Sie von Experten fundierte und aktuelle Infor­mationen zu diesem lebens­wichtigen Thema. Unter dem Motto „Prostata­krebs – Was Männer jetzt wissen sollten“ beleuchten wir verständlich und praxisnah, welche neuen Ansätze es für gesunde Männer zur Prävention gibt und wie Betroffene von den Fort­schritten in Diag­nostik und Therapie profitieren können.

Teilnehmer

Fachliche Schwerpunkte

Warum ist das Thema jetzt so aktuell?

Die neue S3-Leitlinie bringt wichtige Neuerungen in der Früh­erkennung und Behandlung. Zusätzlich rückt der Europäische Prostata­krebs Awareness Tag im November das Thema in den Fokus der Öffent­lichkeit. Es gibt zahlreiche neue Ansätze, die Männern mehr Optionen und bessere Lebens­qualität bieten – von schonenden Methoden bei Operation oder Bestrahlung bis hin zu personali­sierten medikamentösen Therapien.

Diese Veranstaltung richtet sich sowohl an betroffene Männer, die sich über ihre Möglich­keiten informieren möchten, als auch an Männer und Frauen die sich einfach über die Erkrankung informieren möchten. Die Diskussion ist verständlich und praxisnah – damit Sie mit aktuellen Informa­tionen nach Hause gehen und wissen, was für Ihre Gesundheit am besten ist.

Es gibt Hoffnung für Betroffene: Schon jetzt sind große Fort­schritte in der Forschung, Studien­land­schaft und Verfüg­barkeit moderner Medikamente und Kombinations­therapien bei Prostata­krebs erzielt worden. Konkret bedeutet das eine Verzögerung der Krank­heits­progression, die Möglichkeit einer Lebens­zeit­verlängerung, ein besseres Neben­wirkungs­management und damit eine verbesserte Lebens­qualität für die häufigste Krebsart und Krebs­todesart bei Männern. In Deutschland erkranken jährlich ca. 60.000 von ihnen neu an Prostatakrebs.

In dieser Experten­runde sprechen wir über die Wirksamkeit der medikamentösen Therapie bei fort­geschrittenem Prostata­krebs aber betrachten auch Neben­wirkungen (wie z.B. sexuelle Dysfunktion, Haar­ausfall), Resistenzen beim Tumor und Versorgungs­sicherheit.

Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die derzeitigen Forschungs­anstrengungen und Ergebnisse für Medikamente bei hormon­resistentem Prostata­krebs, zielgerichtete Therapien und Kombinations­therapien, um die Wirksamkeit der Behandlung zu steigern.

Zu Gast im SURVIVORS HOME

Wir dürfen in unserer Gesprächs­runde um Moderator Marco Ammer unsere beiden Gäste Frau Professor Gunhild von Amsberg vom Universitäts­klinikum Hamburg-Eppendorf sowie Professor Peter Hammerer, Chefarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie am Klinikum Braunschweig begrüßen. Wir laden an diesem Abend interessierte Männer, gerne in Begleitung ein und alle Gäste und Freunde von SURVIVORS HOME ein. Kommen Sie gerne nach der offiziellen Talkrunde ins Gespräch mit den beiden Experten.

Jährlich erkranken ca. 60.000 Männer an Prostatakrebs. Es ist die häufigste Krebserkrankung und zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern.

Wir wollen am Europäischen Prostata-Tag in einer tabufreien Gesprächsrunde – besetzt mit Chefarzt Prof. Dr. Jan Roigas (DRK Kliniken, Berlin-Köpenick), dem Krebserfahrenen Armin Cardinal (Aachen), sowie der Soziologin Farina Bünning, Charité – Universitätsmedizin Berlin – in den Dialog treten und ein vielschichtiges Bild erzeugen. Ziel dabei ist es zu erfahren, worin es signifikante Weiterentwicklungen bei der Prävention und den Diagnoseverfahren gibt, welche stärkende Rolle der Patient einnehmen kann, worin und wodurch möglicherweise Selbstwahrnehmung und Männlichkeit beeinflusst werden und welche gesellschaftlichen Wahrnehmungen beim Stichwort „Prostatakrebs“ in aller Regel reflexartig präsent sind.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Veranstaltung eine ganze Reihe eröffnen können. In den Monaten Oktober, November und Dezember werden wir die Themen Brustkrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs in den Fokus rücken und die Awareness-Monate dazu nutzen, mehr öffentliches bzw. gesellschaftliches Bewusstsein zu erzeugen und Aufklärung zu diesen Krankheitsbildern zu schaffen. Seien Sie gespannt auf insgesamt 16 Veranstaltungen zu den vier häufigsten Krebserkrankungen, die mit mehr als 250.000 Fällen die Hälfte aller Neuerkrankungen pro Jahr ausmachen.

Zu Gast im SURVIVORS HOME

Wir laden an diesem Abend interessierte Männer, gerne in Begleitung ein, alle Gäste und Freunde von SURVIVORS HOME, sowie interessierte Medienvertreter.

Die Berliner Krebs­gesellschaft e.V. und das SURVIVORS HOME Berlin laden zur Fortsetzung der Veranstaltungs­reihe Fatigue ein, in der wir uns mit verschiedenen Aspekten der Tumor-assoziierten Fatigue auseinander­setzen. Die Veranstaltungen finden vor Ort im SURVIVORS HOME Berlin statt und können auch online mitverfolgt werden. Ferner sind die Aufzeichnungen nach dem Veranstal­tungstag auch in der Mediathek bei CancerSurvivor – Menschen mit Krebs abrufbar.

Teil 2 …

vertieft die psychologischen Dimensionen der Tumor-Fatigue. Im Mittelpunkt stehen alltagsnahe Strategien, die Orientierung geben und Entlastung ermöglichen – ohne Fatigue zu psychologisieren. Dies ist eine Fortsetzung der Veranstaltung aus November 2025, deren Videoaufzeichnung Sie hier abrufen können: Im Fokus: Fatigue – wenn Erschöpfung zum Alltag wird

Schwerpunkte (Auswahl)

Ausblick auf die weiteren Teile

Nach dem Auftakt mit einer Einführung in das Thema, einer Patienten­geschichte und medizinischer Einordnung, folgen ab 2026 weitere Veranstal­tungen zu:

Die genauen Termine und weiteren Informationen folgen im dauern aktualisierten Veranstaltungsprogramm.

Unterstützungsangebot

Die Selbsthilfe­gruppe Fatigue bietet einmal im Monat Betroffenen Raum für Austausch und gegenseitige Unter­stützung im Umgang mit Erschöpfung nach Krebs. Alle Informa­tionen finden Sie im Flyer – hier zum Download verfügbar.

Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebs­erkrankung in Deutschland, an der jedes Jahr fast 60.000 Menschen neu erkranken. Bei dieser hohen Fallzahl könnte man davon ausgehen, dass Lungen­krebs ein breit besprochenes Thema in der Öffentlich­keit ist – wie beispielsweise beim Brust­krebs. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Stigmatisierung und gesell­schaftliche Wahrnehmung von Lungenkrebs können im Vergleich zu anderen Krebs­erkrankungen wie Brust­krebs oder Leukämie tendenziell negativer sein. Dies liegt vor allem an der starken Verknüpfung zwischen Lungen­krebs und dem Rauchen. Da Rauchen ein Haupt­ursachen­faktor für Lungen­krebs ist, findet hier den Patienten gegenüber schnell eine Schuld­zuschreibung statt, was zu einem Gefühl der Scham und Selbst­vorwürfen führen kann. Diese Stereotypen von „selbst­verschuldeten“ Gesundheits­problemen führen nicht selten auch zu einer negativen gesell­schaftlichen Wahrnehmung von Lungenkrebs. Patienten erhalten möglicherweise weniger Empathie und Unter­stützung von ihrem sozialen Umfeld. Dies kann zu sozialer Isolation und besonderer emotionaler Belastung neben der ohnehin bestehenden Krebs­erkrankung führen.

Darüber möchten wir uns in einer Gesprächs­­runde frei von Vorurteilen unterhalten. Begrüßen dürfen wir hierzu Manuela Lehmann, sie ist selbst betroffen und teilt ihre Erfahrungen. Darüber hinaus dürfen wir uns auf Chefarzt Prof. Dr. Bernd Schmidt von den DRK Kliniken Berlin Mitte und die Soziologin Farina Bünning von der Charité – Universitäts­medizin Berlin freuen. Zusammen mit den Gästen holt Moderator Marco Ammer diese Stigmatisierung in die öffentliche Wahr­nehmung. Denn es ist wichtig zu betonen, dass Lungen­krebs­patienten genauso viel Mitgefühl, Unter­stützung und angemessene medizinische Versorgung verdienen wie Patienten mit anderen Krebs­erkrankungen. Die Reduzierung von Stigmatisierung und die Aufklärung über die Vielfalt der Ursachen von Lungen­krebs sind wichtige Schritte zur Verbesserung der Lebens­qualität und des Behandlungs­erfolgs für Betroffene.

Freuen Sie sich auf ein wichtiges und aufschluss­reiches Gespräch im SURVIVORS HOME oder zu Hause am Bildschirm.

In drei moderierten Gesprächs­runden sprechen Patienten, Angehörige, Pflege und Medizin offen über ihre Erfahrungen, emotionale Belastungen, Strategien im Alltag und darüber, wie offenes Sprechen der erste Schritt zu mehr Sicherheit im Umgang mit Neben­wirkungen sein kann:

Im Mittel­punkt stehen dabei häufige Neben­wirkungen moderner Krebs­therapien:

Erleben Sie, wie Erfahrung, Fachwissen und Empathie zusammen­­kommen – für mehr Sicherheit, Mut und Lebens­­­qualität im Umgang mit Nebenwirkungen.