Rhabarber, Spinat und Mandeln sind nicht nur schmackhaft, sondern enthalten auch eine natürliche Substanz, die in der Ernährung eine Rolle spielt: Oxalsäure. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Inhaltsstoff? Oxalsäure kommt sowohl im menschlichen Stoffwechsel als auch in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vor. In hoher Konzentration kann sie die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Magnesium hemmen. Doch bedeutet das, dass wir auf oxalsäurehaltige Lebensmittel verzichten sollten?
Auf diese und andere Fragen geht unsere Ernährungsexpertin Kerstin in ihrem Impulsvortrag ein und lässt Sie in der anschließenden Verkostungsrunde leckere Rezepte genussvoll probieren.
Was Sie erwartet
- Welche Lebensmittel besonders viel Oxalsäure enthalten
- Wie sich Oxalsäure auf die Nährstoffaufnahme auswirkt
- Wie Sie durch gezielte Zubereitungsmethoden den Oxalsäuregehalt reduzieren können
- Warum eine abwechslungsreiche Ernährung den möglichen Einfluss von Oxalsäure ausgleicht
Lernen Sie, wie Sie bewusst mit diesem Inhaltsstoff umgehen und eine ausgewogene Ernährung genießen können – ganz ohne Verzicht!
In dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie wichtig das Halten eines stabilen Körpergewichts während einer Erkrankung ist. Sie lernen, welche Auswirkungen Gewichtsverlust auf den Krankheitsverlauf und die Therapie haben kann und welche Rolle die Ernährung dabei spielt. Praxisnahe Tipps und Strategien unterstützen Sie dabei, den Körper bestmöglich zu stärken.
Der Vortrag verbindet fundiertes Fachwissen mit verständlichen Erklärungen und gibt Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand. Neben den medizinischen Hintergründen werden Sie erfahren, wie Sie durch bewusste Ernährung und Gewichtsmanagement aktiv zur eigenen Genesung beitragen können.
Warum ist das Thema so wichtig?
Ein stabiler Ernährungszustand beeinflusst maßgeblich die Therapiefähigkeit, die Lebensqualität und die Genesungschancen. Gewichtsverlust während der Erkrankung ist leider häufig und kann den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Deshalb ist es entscheidend, frühzeitig gegenzusteuern und den Körper bestmöglich zu unterstützen. Dieses Wissen kann Ihnen helfen, aktiv mitzuwirken und Unsicherheiten zu reduzieren.
Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen, aber auch Sojabohnen und Erdnüsse sind für ihren Reichtum an Proteinen, Ballaststoffen und essenziellen Nährstoffen bekannt. Sie werden dafür seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen geschätzt. Doch ihre gesundheitlichen Vorteile erstrecken sich weit darüber hinaus und können zum Teil nachgewiesen werden.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Hülsenfrüchten mit einem reduzierten Risiko für bestimmte Krebsarten verbunden sein kann. Die in Hülsenfrüchten enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, wie Saponine und Phenolsäuren, sowie Faserstoffe spielen eine entscheidende Rolle in der Krebsprävention, indem sie die schnelle Vermehrung von Zellen hemmen und das Absterben krebsartiger Zellen fördern. Außerdem unterstützen Hülsenfrüchte eine gesunde Herzfunktion und können dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Von der Theorie in die Praxis
Erfahren Sie am Beispiel von kreativen und schmackhaften Rezepten – wie Kidneybohnensalat und Linsencreme – wie vielfältig Hülsenfrüchte eingesetzt werden können. Stellen Sie unserer Expertin Kerstin Dobberstein Ihre Fragen und erfahren Sie wichtige Regeln der Zubereitung von Hülsenfrüchten, um ihre Bekömmlichkeit zu erhöhen und unerwünschte Nebenwirkungen wie Blähungen zu minimieren.
Wir laden Sie ein zu einem Abend voller Ernährungswissen, Genuss & Ambiente und Tischgesprächen.
Wie kann man dem süßen Gift widerstehen? Auch wenn „zuckerfreie“ Ernährung inzwischen sehr populär ist und unzählige Bücher dazu erschienen sind, bleibt es mitunter schwer, den eigenen Zuckerkonsum einzuschätzen und der Verzicht ist schwerer als gedacht. Unser Ernährungs-Coach informiert Sie über die möglichen Süßungsmittel und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Stevia, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker etwa gelten als gesündere Wahl neben dem gewöhnlichen, weißen Zucker. Doch schließen sich hieran auch die Fragen an:
- Sind die Alternativen immer besser?
- Wie sinnvoll ist es, komplett auf Zucker zu verzichten?
- Welches Maß an Zucker passt zu einer gesunden Ernährung?
Zuckeralternativen im Test
Im Anschluss an den Vortrag gibt es diverse Zuckeralternativen zum Verkosten. Außerdem bereiten wir gemeinsam zwei Snacks mit natürlichen Süßen zu und lassen sie uns – kritisch – munden.
Rezepte
Wer möchte, kann die Rezepte zu Hause nachmachen und dazu hier herunterladen. Darüber hinaus gab es bei einem schönen Tischgespräch im Anschluss an die Veranstaltung noch eine kleine Zugabe zu den zubereiteten Snacks: der Maya-Walnuss-Snack. Viel Spaß beim Zubereiten und Snacken!
Allgemeines zur Veranstaltungsreihe
Ausreichend zu essen und zu trinken kann bei einer Krebserkrankung zur täglichen Herausforderung werden. Appetitlosigkeit, veränderter Geschmack, Schluckbeschwerden oder schnelle Erschöpfung führen dazu, dass der Körper nicht immer das bekommt, was er braucht. Trinknahrung kann in solchen Situationen unterstützen – und ist doch oft mit Vorbehalten, Unsicherheiten oder Ablehnung verbunden.
„Das soll helfen?“ – diese und ähnliche Fragen nach Sinn, Auswahl, Geschmack und Anwendung können Sie mit unseren beiden Expertinnen Janina Falkenthal und Nathalia Berendt an diesem Nachmittag besprechen. Denn Angehörige möchten stärken und versorgen, Betroffene wünschen sich Entlastung, ohne sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Zwischen medizinischer Empfehlung und persönlichem Empfinden braucht es Information, Verständnis und Raum für individuelle Entscheidungen.
Was Sie erwartet
In einem kurzen Impulsvortrag geben unsere Expertinnen einen Überblick über Trinknahrung bei Krebserkrankungen: Wann kann sie sinnvoll sein? Welche Varianten gibt es? Worauf sollte ich im Alltag achten? Hierbei geht es um kein Müssen, sondern um Möglichkeiten, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, Vorlieben und Lebenssituationen abgestimmt werden.
Im Anschluss laden wir Sie zur Verkostung ein: verschiedene Trinknahrungen können ausprobiert, Eindrücke ausgetauscht und Fragen gestellt werden. Nehmen Sie Tipps mit nach Hause, wie Trinknahrung mit der normalen Ernährung kombiniert werden kann. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Hemmschwellen abzubauen, Orientierung zu geben und gemeinsam herauszufinden, was guttun und unterstützen kann. Denn auch hier gilt: Ernährung ist mehr als Versorgung – sie soll stärken, entlasten und mehr Sicherheit im Alltag geben.
Umfrage zu den nächsten Themen
Wir bei SURVIVORS HOME möchten uns bestmöglich auf Ihre Interessen einstellen und damit ein gutes inhaltliches Angebot bereitstellen. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie uns mitteilen, welche Themen des Ernährungs-Coaches für Sie am spannendsten sind. Nehmen Sie dazu gern an unserer Umfrage zu den nächsten Themen teil. Diese Umfrage können Sie jederzeit wiederholen, wenn neue Themen aufgenommen werden.
Während einer Tumorerkrankung gerät die Verdauung häufig aus dem Gleichgewicht – sei es durch die Erkrankung selbst oder als Folge der Chemotherapie oder einer Operation. Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder Appetitlosigkeit sind typische Nebenwirkungen, die den Alltag und das Wohlbefinden stark beeinträchtigen können. Auch die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt und die Darmflora werden oft in Mitleidenschaft gezogen. Eine individuell angepasste Ernährung und ggf. unterstützende Medikamente können helfen, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Warum ist das Thema so wichtig?
Verdauungsbeschwerden gehören zu den häufigsten und belastendsten Nebenwirkungen einer Tumortherapie. Sie beeinträchtigen nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die Ernährung, das Immunsystem und die Lebensqualität der Betroffenen. Eine gestörte Verdauung kann zudem den Therapieerfolg gefährden, wenn wichtige Nährstoffe nicht ausreichend aufgenommen werden. Deshalb ist es entscheidend, frühzeitig gegenzusteuern und individuell abgestimmte Maßnahmen zu ergreifen.
Bereiten Sie im Anschluss an den Vortrag ein passendes Rezept in der gemütlichen Küche vom SURVIVORS HOME zu. Genießen Sie die Köstlichkeit und den gemeinsamen Austausch.
Ein Kredit, der nicht fristgerecht zurückgezahlt werden kann, ein Berg an Mahnungen, die Ankündigung einer Zwangsvollstreckung: Wer längere Zeit krank ist, gerät oft unverschuldet in finanzielle Bedrängnis. Susanne Wilkening gibt wichtige Tipps und verrät, wo man sich individuell beraten lassen kann.
In der anschließenden Fragerunde vor Ort bleibt genug Zeit, um die Fragen aller Teilnehmer persönlich zu klären und Erfahrungen auszutauschen.
Die Diagnose Krebs verändert schlagartig nicht nur das Leben der Betroffenen selbst, sondern auch das ihrer Herzensmenschen aus dem sozialen Umfeld und dem Familien- und Freundeskreis. Besonders Partner und Kinder werden mit der Krebsdiagnose eines geliebten Menschen vor enorme Herausforderungen gestellt. Plötzlich werden sie zum Alltagsunterstützer, zum Experten und Therapiebegleiter und zur Pflegekraft. Sie schließen eine Versorgungslücke, die unser derzeitiges Gesundheitssystem nur begrenzt auffangen kann. Das neue Rollengefüge führt oft an die Grenze des Leistbaren. Nicht umsonst gelten nahe Angehörige als „Betroffene zweiten Grades“.
In unserem neuen Programm speziell für Angehörige schenken wir Ihnen „Räume zum Reden“. Nicht selten fühlen Sie sich überfordert, bei dem was Sie leisten – auch Sie wollen gehört und gesehen werden. Das wollen wir nun mit unserem neuen Angebot bei SURVIVORS HOME möglich machen und so den Austausch zwischen den Teilnehmern fördern. Hier können Gefühle zum Ausdruck gebracht und Erfahrungen geteilt werden. Diese Gesprächsrunde wird von Dipl.-Psych. Janin Kronhardt und Dr. Annette Reinecke mit fachlicher Expertise begleitet.
An wen richtet sich das Angebot?
Diese Veranstaltungsreihe richtet sich an Angehörige mit Partnern auf dem Heilungsweg (kurativ), also bei denen eine realistische Chance auf Genesung oder gesundheitliche Stabilisierung besteht.
Für Angehörige von Partnern in einer palliativen Situation (wenn also die Krebserkrankung des Partners unheilbar oder chronisch fortschreitend ist) bieten wir andere Gesprächsgruppen bei „Räume zum Reden“. Unter dem Link „Alternative Termine“ weiter oben finden Sie eine Übersicht der Termine für alle Gruppen.
Ursprung der Initiative Räume zum Reden
Die Idee zu „Räume zum Reden“ fußt auf einer Initiative der Firma Ipsen, welche seit einigen Jahren den Fokus auf das Engagement der Angehörigen gerichtet hat. „Räume zum Reden“ versteht sich dort als eine vereinende Plattform für alle Institutionen, die den Herausforderungen unterstützender und pflegender Angehöriger von schwerkranken Menschen eine Stimme in der breiten Öffentlichkeit verleihen möchten. Deshalb geht Ipsen strategische Partnerschaften mit ausgewählten Organisationen ein. – mehr Infos dazu…
Die Diagnose Krebs verändert schlagartig nicht nur das Leben der Betroffenen selbst, sondern auch das ihrer Herzensmenschen aus dem sozialen Umfeld und dem Familien- und Freundeskreis. Besonders Partner und Kinder werden mit der Krebsdiagnose eines geliebten Menschen vor enorme Herausforderungen gestellt. Plötzlich werden sie zum Alltagsunterstützer, zum Experten und Therapiebegleiter und zur Pflegekraft. Sie schließen eine Versorgungslücke, die unser derzeitiges Gesundheitssystem nur begrenzt auffangen kann. Das neue Rollengefüge führt oft an die Grenze des Leistbaren. Nicht umsonst gelten nahe Angehörige als „Betroffene zweiten Grades“.
In unserem neuen Programm speziell für Angehörige schenken wir Ihnen „Räume zum Reden“. Nicht selten fühlen Sie sich überfordert, bei dem was Sie leisten – auch Sie wollen gehört und gesehen werden. Das wollen wir nun mit unserem neuen Angebot bei SURVIVORS HOME möglich machen und so den Austausch zwischen den Teilnehmern fördern. Hier können Gefühle zum Ausdruck gebracht und Erfahrungen geteilt werden. Diese Gesprächsrunde wird von Dipl.-Psych. Janin Kronhardt und Dr. Annette Reinecke mit fachlicher Expertise begleitet.
An wen richtet sich das Angebot?
Dieser Teil der Veranstaltungsreihe richtet sich an Angehörige mit Partnern in einer palliativen Situation, wenn also die Krebserkrankung des Partners unheilbar oder chronisch fortschreitend ist. Wir laden ebenfalls Angehörige ein, die ihren Herzensmenschen erst kürzlich an der Erkrankung verloren haben und die mit ihrer Erfahrung andere unterstützen möchten.
Für Angehörige mit Partnern auf dem Heilungsweg (kurativ), bei denen eine realistische Chance auf Genesung oder gesundheitliche Stabilisierung besteht, bieten wir ebenfalls Gesprächsgruppen bei „Räume zum Reden“. Unter dem Link „Alternative Termine“ finden Sie eine Übersicht der Termine aller Gruppen.
Ursprung der Initiative Räume zum Reden
Die Idee zu „Räume zum Reden“ fußt auf einer Initiative der Firma Ipsen, welche seit einigen Jahren den Fokus auf das Engagement der Angehörigen gerichtet hat. „Räume zum Reden“ versteht sich dort als eine vereinende Plattform für alle Institutionen, die den Herausforderungen unterstützender und pflegender Angehöriger von schwerkranken Menschen eine Stimme in der breiten Öffentlichkeit verleihen möchten. Deshalb geht Ipsen strategische Partnerschaften mit ausgewählten Organisationen ein. – mehr Infos dazu…
Die Kommunikation mit dem an Krebs erkrankten Familienmitglied kann sehr herausfordernd sein. Denn Angehörige befinden sich oft im Zwiespalt: Einerseits möchten sie eine seelische und praktische Stütze für Betroffene sein, andererseits ist die Diagnose Krebs auch für sie selbst eine große emotionale Belastung. Die Psychoonkologin Beate Hornemann erklärt anhand von Fallbeispielen, was eine gute Kommunikation ausmacht und wie sich eingefahrene Kommunikationsmuster durchbrechen lassen.
In der anschließenden Fragerunde vor Ort bleibt genug Zeit, um die Fragen aller Teilnehmer persönlich zu klären und Erfahrungen auszutauschen.