Einkaufen, kochen, gemeinsam essen – vieles davon verändert sich, wenn eine Krebs­erkrankung das Leben bestimmt. Was früher selbst­verständlich war, wird plötzlich schwierig: Der vertraute Duft eines Lieblings­gerichts, der veränderte Geschmack, die Lust auf Essen, die einfach fehlt. Angehörige wollen helfen, anregen, motivieren – und stoßen doch oft auf Miss­verständ­nisse oder Widerstand.

„Iss doch wenigstens ein bisschen“ – was liebevoll gemeint ist, kann schnell zum Stress­faktor werden. Denn wenn Appetit oder Geschmack verloren gehen oder es an Energie zum Essen fehlt, braucht Unter­stützung Fingerspitzengefühl.

Wir sprechen darüber, wie Angehörige Ernährung und Essalltag achtsam begleiten können: mit Verständnis, Geduld und Offenheit für individuelle Bedürfnisse. Es geht um kleine Gesten, gemeinsame Rituale, das Wieder­entdecken von Genuss­momenten – und darum, wie Essen wieder ein Stück Normalität und Nähe bringen kann, statt Druck zu erzeugen. Denn Ernährung ist mehr als Nahrungs­aufnahme – sie ist Teil von Nähe, Fürsorge und Lebensqualität.

Zum Abschluss laden wir in die Küche ein – zum Probieren, Austauschen und Mitnehmen von Ideen, die guttun, stärken und verbinden.

Umfrage zu den nächsten Themen

Wir bei SURVIVORS HOME möchten uns best­möglich auf Ihre Interessen einstellen und damit ein gutes inhalt­liches Angebot bereit­stellen. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie uns mitteilen, welche Themen des Ernährungs-Coaches für Sie am spannendsten sind. Nehmen Sie dazu gern an unserer Umfrage zu den nächsten Themen teil. Diese Umfrage können Sie jederzeit wiederholen, wenn neue Themen aufgenommen werden.

In unserer Veranstaltungs­reihe Ernährungs-Coach geht es um fundierte Informationen rund um das Thema Ernährung bei Krebs. Viele Betroffene und Angehörige stehen vor der Frage, welche Empfehlungen tatsächlich hilf­reich sind und welche eher zu den verbreiteten Mythen gehören.
Unsere beiden Ernährungs­beraterinnen geben einen verständlichen Über­blick über aktuelle Erkenntnisse und ordnen häufige Aussagen zur sogenannten „Krebs­diät“ ein. Gemeinsam wird beleuchtet, was aus ernährungs­wissenschaftlicher Sicht sinn­voll sein kann und wo Vorsicht geboten ist.
Darüber hinaus wird darauf eingegangen, welche Aspekte der Ernährung während verschiedener Therapie­formen – wie Chemo­therapie, Bestrahlung oder Immun­therapie – eine Rolle spielen können und wie Betroffene den eigenen Alltag möglichst gut unterstützen können.
Die Veranstaltung bietet Raum für Orientierung, praxis­nahe Hinweise und Fragen aus dem Alltag. Ziel ist es, verlässliche Informationen bereit­zustellen und Unsicher­heiten rund um Ernährung und Krebs zu reduzieren.

Zum Abschluss laden wir in die Küche ein – zum Probieren, Austauschen und Mitnehmen von Ideen, die guttun, stärken und verbinden.

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In dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie wichtig das Halten eines stabilen Körpergewichts während einer Erkrankung ist. Sie lernen, welche Auswirkungen Gewichtsverlust auf den Krankheitsverlauf und die Therapie haben kann und welche Rolle die Ernährung dabei spielt. Praxisnahe Tipps und Strategien unterstützen Sie dabei, den Körper bestmöglich zu stärken.
Der Vortrag verbindet fundiertes Fachwissen mit verständlichen Erklärungen und gibt Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand. Neben den medizinischen Hintergründen werden Sie erfahren, wie Sie durch bewusste Ernährung und Gewichtsmanagement aktiv zur eigenen Genesung beitragen können.

Warum ist das Thema so wichtig?

Ein stabiler Ernährungszustand beeinflusst maßgeblich die Therapiefähigkeit, die Lebensqualität und die Genesungschancen. Gewichtsverlust während der Erkrankung ist leider häufig und kann den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Deshalb ist es entscheidend, frühzeitig gegenzusteuern und den Körper bestmöglich zu unterstützen. Dieses Wissen kann Ihnen helfen, aktiv mitzuwirken und Unsicherheiten zu reduzieren.

Ausreichend zu essen und zu trinken kann bei einer Krebs­erkrankung zur täg­lichen Heraus­forderung werden. Appetit­losigkeit, veränderter Geschmack, Schluck­beschwerden oder schnelle Er­schöpfung führen dazu, dass der Körper nicht immer das bekommt, was er braucht. Trink­nahrung kann in solchen Situationen unter­stützen – und ist doch oft mit Vor­behalten, Unsicher­heiten oder Ab­lehnung verbunden.

„Das soll helfen?“ – diese und ähnliche Fragen nach Sinn, Auswahl, Geschmack und An­wendung können Sie mit unseren beiden Expertinnen Janina Falkenthal und Nathalia Berendt an diesem Nach­mittag besprechen. Denn Angehörige möchten stärken und versorgen, Betroffene wünschen sich Ent­lastung, ohne sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Zwischen medizinischer Empfehlung und persönlichem Empfinden braucht es Information, Verständnis und Raum für individuelle Entscheidungen.

Was Sie erwartet

In einem kurzen Impuls­vortrag geben unsere Expertinnen einen Über­blick über Trink­nahrung bei Krebs­erkrankungen: Wann kann sie sinnvoll sein? Welche Varianten gibt es? Worauf sollte ich im Alltag achten? Hierbei geht es um kein Müssen, sondern um Möglich­keiten, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, Vor­lieben und Lebens­situationen abgestimmt werden.

Im Anschluss laden wir Sie zur Verkostung ein: verschiedene Trink­nahrungen können ausprobiert, Eindrücke ausgetauscht und Fragen gestellt werden. Nehmen Sie Tipps mit nach Hause, wie Trink­nahrung mit der normalen Ernährung kombiniert werden kann. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Hemm­schwellen ab­zu­bauen, Orientierung zu geben und gemeinsam heraus­zu­finden, was guttun und unter­stützen kann. Denn auch hier gilt: Ernährung ist mehr als Ver­sorgung – sie soll stärken, ent­lasten und mehr Sicher­heit im Alltag geben.

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Während einer Tumor­­erkrankung gerät die Verdauung häufig aus dem Gleich­­gewicht – sei es durch die Erkrankung selbst oder als Folge der Chemo­­therapie oder einer Operation. Übel­­keit, Durch­­­fall, Verstopfung oder Appetit­­losigkeit sind typische Neben­­wirkungen, die den Alltag und das Wohl­­befinden stark beeinträchtigen können. Auch die Schleim­­häute im Magen-Darm-Trakt und die Darm­­flora werden oft in Mitleiden­­schaft gezogen. Eine individuell angepasste Ernährung und ggf. unter­­stützende Medikamente können helfen, die Beschwerden zu lindern und die Lebens­­qualität zu verbessern.

Warum ist das Thema so wichtig?

Verdauungs­­beschwerden gehören zu den häufigsten und belastendsten Neben­­wirkungen einer Tumor­­therapie. Sie beeinträchtigen nicht nur das körper­liche Wohl­­befinden, sondern auch die Ernährung, das Immun­­system und die Lebens­­qualität der Betroffenen. Eine gestörte Verdauung kann zudem den Therapie­­erfolg gefährden, wenn wichtige Nähr­stoffe nicht ausreichend aufgenommen werden. Deshalb ist es entscheidend, früh­zeitig gegen­­zusteuern und individuell abgestimmte Maß­nahmen zu ergreifen.

Bereiten Sie im Anschluss an den Vortrag ein passendes Rezept in der gemütlichen Küche vom SURVIVORS HOME zu. Genießen Sie die Köst­lichkeit und den gemeinsamen Austausch.