Wer mit einer schweren onkologischen Erkrankung lebt, muss oft Einschränkungen hinnehmen, die das Wohlbefinden, die körperliche Mobilität oder die Psyche beeinflussen. Häufig ist ebenso das familiäre Umfeld betroffen. Umso wichtiger sind Projekte, die eine gesamtheitliche Versorgung der Betroffenen fördern und das Leben mit der Erkrankung verbessern können.
An diesem Nachmittag werden drei herausragende Initiativen ausgezeichnet, die einen Beitrag zu einem besseren Leben für Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung und ihre Familien leisten. Es geht darum, neue Perspektiven in der Onkologie zu fördern und so die Situation für die Patient*innen zu erleichtern.
Verleihung im SURVIVORS HOME
Wir laden Sie ein, bei der Award-Vergabe live dabei zu sein. Vor Ort und an den Bildschirmen begrüßt Sie Anja Weber, die Sie zusammen mit einer der Jury-Mitglieder, Nadja Will durch den Nachmittag führen und die engagierten Preisträger*innen vorstellen wird.
Für Getränke und Snacks sind gesorgt – wir heißen Sie herzlich willkommen!
Weitere Informationen zum Ipsen IPC Award erhalten Sie auf der Webseite innovationforpatientcare.de.
Künstliche Intelligenz kann im Krankheitsalltag ein hilfreicher Sparringspartner sein. In dieser Veranstaltung von SURVIVORS HOME zeigen wir, wie Sie KI nutzen können, um Befunde besser zu verstehen, Arztgespräche vorzubereiten und Entscheidungen klarer zu strukturieren.
Sie erfahren, wie KI medizinische Texte in verständliche Sprache übersetzt, bei der Vorbereitung von Fragen für den nächsten Arzttermin unterstützt und helfen kann, verschiedene Therapieoptionen übersichtlich zu ordnen.
Anhand eines anonymisierten Beispiels zeigen wir live, wie ein Befund mit KI gemeinsam „übersetzt“ und kritisch eingeordnet werden kann. Zudem entwickeln wir eine persönliche Fragenliste für das nächste Arztgespräch.
Sie erhalten praktische Prompt-Vorlagen wie „Erkläre mir diesen Befund in einfacher Sprache“ sowie eine Checkliste für den verantwortungsvollen Einsatz von KI – damit sie unterstützt, ohne medizinische Verantwortung zu ersetzen.
Als Einführung in das Thema steht Ihnen an dieser Stelle die Aufzeichnung des 1. Teils unserer KI-Veranstaltungsreihe zur Verfügung. Und auch diese Veranstaltung (Teil 2) wird aufgezeichnet und im Anschluss in der Mediathek von CancerSurvivor – Menschen mit Krebs bereitgestellt.
Bitte mitbringen
Bitte bringen Sie Ihr Internetfähiges Gerät selbst mit. Die kann ein Smartphone, Tablet oder Laptop sein. Vor Ort steht Ihnen unser kostenfreies WLAN zur Verfügung.
Hinweis zu Foto- und Filmaufnahmen
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden vor Ort Foto- und Filmaufnahmen zum Zwecke der Live-Übertragung (Streaming), Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation angefertigt. Mit Buchung und Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Anfertigung dieser Foto- und Filmaufnahmen einverstanden. Weitere Infos hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ausblick auf den nächsten Termin
Diese Veranstaltung ist Teil 2 einer dreiteiligen Reihe, die idealerweise aufeinander aufbauend besucht werden. Der dritte Teil findet zu diesem Termin statt:
13. Mai 2026 ab 16:30 Uhr
KI für Organisation, Energie & Alltagserleichterung
Kognitive Last reduzieren und Kraft für das Wesentliche sparen.
Im dritten Teil der Wissensreihe geht es um den Alltag: Wie kann künstliche Intelligenz helfen, kognitive Last zu reduzieren und Kraft für das Wesentliche zu sparen? Der interaktive Mitmach-Workshop zeigt, wie KI dabei unterstützt, Aufgaben zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und mit begrenzter Energie besser durch den Tag zu kommen.
Im Fokus stehen praktische Anwendungen: von der Tagesstruktur bei Fatigue über einfache Organisationshilfen bis hin zur Unterstützung bei schwierigen Gesprächen mit Umfeld oder Arbeitgeber.
Die Teilnehmenden arbeiten direkt mit KI, erstellen einen persönlichen „Schonenergie-Tagesplan“ und formulieren konkrete Nachrichten für ihren Alltag.
Zum Abschluss gibt es alltagstaugliche Vorlagen, die helfen, das Gelernte direkt umzusetzen.
Für wen?
Dieser Workshop baut auf den Inhalten der vorhergehenden Termine auf. Grundlegende Fragen zu künstlicher Intelligenz werden in diesem dritten Teil nicht mehr vertieft behandelt. Die Veranstaltung richtet sich daher an Teilnehmende, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben.
Wir empfehlen, vorab die Aufzeichnungen der ersten beiden Teile in der Mediathek anzusehen. Als Einführung steht Ihnen die Aufzeichnung des 1. Teils bereits zur Verfügung. Auch Teil 2 wurde aufgezeichnet und wird in Kürze in der Mediathek von CancerSurvivor – Menschen mit Krebs bereitgestellt.
Bitte mitbringen
Bitte bringen Sie Ihr Internetfähiges Gerät selbst mit. Die kann ein Smartphone, Tablet oder Laptop sein. Vor Ort steht Ihnen unser kostenfreies WLAN zur Verfügung.
Hinweis zu Foto- und Filmaufnahmen
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden vor Ort Foto- und Filmaufnahmen zum Zwecke der Live-Übertragung (Streaming), Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation angefertigt. Mit Buchung und Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Anfertigung dieser Foto- und Filmaufnahmen einverstanden. Weitere Infos hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Künstliche Intelligenz kann im Krankheitsalltag entlasten – wenn man weiß, wie. Dieser erste Termin der dreiteiligen Veranstaltungsreihe richtet sich an Menschen mit Krebs, die KI sicher, verantwortungsvoll und ohne Vorwissen kennenlernen möchten. Im Fokus steht nicht die Technik, sondern der konkrete Nutzen im Alltag: Wie kann KI helfen, Energie zu sparen, Gedanken zu ordnen, Entscheidungen vorzubereiten und ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen? Dabei beschäftigen wir uns mit folgenden Fragestellungen:
- Was KI ist – und was nicht
- Was KI für Krebserkrankte konkret leisten kann
- Datenschutz & Selbstschutz – realistisch, nicht alarmistisch
- Sinnvolle KI-Werkzeuge im Alltag (z. B. Chatbots, Sprachfunktionen, Recherchehilfen)
- Klare Sicherheitsregeln: Was sollte man schwärzen, was kann man umformulieren und was sollte man niemals eingeben?
Zu großen Teilen werden wir in diesem Workshop KI direkt in die Anwendung gehen und „live“ ausprobieren. Sie werden Ihre erste eigene Frage an eine KI formulieren und dabei den Unterschied zwischen einer „schlechten“ und einer „guten“ Frage direkt erleben. Was Sie von diesem Workshop mit nach Hause nehmen:
- Spickzettel: „10 sichere Einstiegsfragen für den Alltag“
- Mini-Übung für zuhause: 1 Problem → 1 KI-Frage
Bitte mitbringen
Bitte bringen Sie Ihr Internetfähiges Gerät selbst mit. Die kann ein Smartphone, Tablet oder Laptop sein. Vor Ort steht Ihnen unser kostenfreies WLAN zur Verfügung.
Ausblick auf die Folgetermine
Diese Veranstaltung ist Teil 1 einer dreiteiligen Reihe, die idealerweise aufeinander aufbauend besucht werden. Die beiden folgenden Teile finden zu diesen Terminen statt:
Teil 2 · 16. April 2026 ab 16:30 Uhr
KI als Sparringspartner – Arztgespräche, Befunde & Entscheidungen besser vorbereiten
Mehr Verständnis, bessere Fragen, weniger Überforderung.
Teil 3 · 13. Mai 2026 ab 16:30 Uhr
KI für Organisation, Energie & Alltagserleichterung
Kognitive Last reduzieren und Kraft für das Wesentliche sparen.
Alle Termine sind einzeln buchbar, entfalten ihren größten Nutzen jedoch im Zusammenspiel.
„Es ist Krebs.“ Der Satz kracht tonnenschwer ins Leben und lässt keinen Stein auf dem anderen. Und plötzlich ist es, als müsste man einen Drachen reiten. Wie sich das Leben nach der Diagnose anfühlt, das haben mehr als dreißig Krebsbetroffene für dieses Buch aufgeschrieben: Erkrankte, ihre Eltern, Partner und Kinder. Ihre Geschichten zeigen das eindrucksvolle Repertoire an Bewältigungsstrategien, das sich Krebspatienten in kürzester Zeit aneignen – weil sie es müssen. Weil die ganz großen Lebensthemen plötzlich Alltag sind: Kontrollverlust, Zukunftsunsicherheit, Überlebenswille und Todesangst. Vor allem aber erzählen die Autorinnen und Autoren von ihrer Zuversicht, von Überlebenswillen, und davon wie es ist, mutig den eigenen Weg durch die Krise zu gehen.
Die Notwendigkeit einer brustkrebsbedingten Operation wirft viele Fragen auf. Was kommt auf mich zu? Habe ich vielleicht sogar die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen OP-Methoden zu wählen? Wie finde ich heraus, welche für mich die richtige ist? Und was passiert danach – wenn die Narben heilen, aber das Gefühl bleibt, dass etwas fehlt? Und: Wo finde ich Antworten auf all diese Fragen?
Beim Let Your Scars Shine – Round Table diskutieren wir in einer interdisziplinären Runde über Lösungen und neue Ansätze in der Narbenversorgung. Wir sprechen mit Experten und wollen die Patieninnenperspektive sichtbar machen.
Und weil Worte manchmal nicht ausreichen, gibt es im Anschluss an die Diskussionsrunde ein besonderes Highlight: Beim “Shine & Share” kannst du realistische OP-Ergebnisse verschiedener Methoden sehen und mit den bereits operierten Patientinnen ins Gespräch gehen.
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Dieser Round Table ist für Patientinnen, die vor einer Brust-OP stehen und sich über verschiedene OP-Methoden, Erfahrungen und Perspektiven austauschen möchten. Ebenso sind Frauen eingeladen, die bereits operiert wurden und mit ihren Narben – körperlich oder emotional – hadern.
Unser Ziel: offene Gespräche, ehrlicher Austausch und ein geschützter Raum, in dem du mit deinen Fragen und Gefühlen willkommen bist.
Das erwartet dich
- Interdisziplinäre Diskussionsrunde mit Experten und Betroffenen, wir freuen uns unter anderem auf folgende Teilnehmer:
Prof. Dr. Jens-Uwe Blohmer – Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Brustzentrum der Charité
Dr. med. Raphael Reinemer – Facharzt – Rekonstruktive Brustchirurgie, Charité
Esther Wiedemann – Funktionsleitung, Breast Care Nurse, Charité
Dr. rer. medic. Martina Preisler – Dipl.-Psychologin, Psychoonkologie, Charité
Dr. Negin Karimian – Fachärztin für Dermatologie, Venerologie & Allergologie, Charité - Wissen zur Narbenpflege und Nachsorge
- Offener Austausch über persönliche Erfahrungen
“Shine & Share” – ein besonderes Highlight
Im Anschluss an den Round Table bieten wir mit “Shine & Share” ein einzigartiges Format:
- Betroffene zeigen realistische OP-Ergebnisse verschiedener Methoden – offen, ehrlich und ohne Tabus.
- Direkter Austausch möglich: begleitende Ärzte erläutern medizinische Techniken und beantworten Fragen
- Ein geschützter Raum, um Ängste abzubauen und informierte Entscheidungen für den eigenen Körper zu treffen.
Hinweis zu Foto und Tonaufnahmen
Wir möchten darauf hinweisen, dass dasBUUSENKOLLEKTIV e. V. Foto- und Tonaufnahmen erstellen wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Berichterstattung und Social Media genutzt. Wenn Du nicht fotografiert werden möchtest, sprich bitte unser Team vor Ort an.
Wir laden Sie herzlich zu einem Maienausflug der besonderen Art nach Brandenburg ein. Lernen Sie Gastgeberin Marion auf ihrem liebevoll geführten Pferdehof bei Frankenförde, nahe Luckenwalde, kennen.
Freuen Sie sich auf eine Führung über den Hof mit Einblicken in die artgerechte Tierhaltung, das Kennenlernen der zutraulichen Tiere sowie ausreichend Zeit für Austausch und Entspannung – draußen auf der Wiese oder in der großen Scheune.
An diesem Nachmittag erfahren Sie, wie Marion sich nach ihrer Krebserkrankung ihren Lebenstraum erfüllt hat: ein Leben inmitten der Natur, mit einem alten Hof, rund 19 Pferden, flaschenaufgezogenen Schafen und einem Hütehund, der die Lämmer mit großgezogen hat. Begegnungen mit den Tieren sind ausdrücklich erwünscht. Auch kleine Spaziergänge über die Weiden und durch die umliegenden Wälder laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise der Entschleunigung und entdecken Sie die wohltuende Kraft der Natur. Ob beim Streicheln der zutraulichen Schafe, beim Kontakt mit den Pferden oder einfach beim Innehalten – dieser Nachmittag bietet Raum zum Durchatmen, Loslassen und Auftanken.
Wer sich vorab schon ein wenig über Marion erkundigen möchte: Das Interview im „roten Sessel“ finden Sie hier:
Lebenstraum: Wiesen, Wälder und 19 Pferde! – CancerSurvivor – Menschen mit Krebs
Was Sie erwartet
- Führung über den Pferdehof
- Einblicke in die artgerechte und nachhaltige Tierhaltung
- Austausch und Erholung
- Zeit zur freien Erkundung der Umgebung
- Möglichkeit zur achtsamen Begegnung mit Pferden und Schafen
- Ein kleiner Snack sowie Getränke für zwischendurch
Wichtige Hinweise
Für wen geeignet
- Dieser Ausflug ist für Personen während einer immunsupprimierenden Therapie nicht geeignet. Die hygienischen Bedingungen auf dem Pferdehof entsprechen einer naturnahen, ökologischen Tierhaltung, sind aber selbstverständlich nicht medizinisch rein.
- Ungeeignet ist diese Veranstaltung auch für Personen mit Rollator oder anderen Fortbewegungshilfen. Im Laufe des Tages laufen Sie über unbefestigten Untergrund und sollten entsprechend trittsicher sein.
- Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung. Trotz sorgfältiger Planung und Durchführung übernehmen weder SURVIVORS HOME noch Marion Meisel eine Haftung für Personen- oder Sachschäden. Mit der Buchung dieser Veranstaltung stimmen Sie diesem Haftungsausschluss zu.
Besonders zu beachten
Vor Ort stehen eine einfache Außentoilette („Plumpsklo“) sowie Brunnenquellwasser zum Händewaschen zur Verfügung.
Bitte mitbringen
- Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk
- Sonnenschutz
- Eigene Wasserflasche und ggf. kleine zusätzliche Verpflegung
Terminhinweis
Bei starkem Regenwetter wird der Ausflug um eine Woche auf den 5. Juni verschoben. Wir bitten Sie, sich diesen Ersatztermin vorsorglich freizuhalten. Im Falle einer Verschiebung informieren wir Sie rechtzeitig per E-Mail.
Treffpunkt
13:00 Uhr. Sollten Sie selbst mit dem PKW anreisen, dann nutzen Sie bitte den bei der Veranstaltungsadresse diesen Google-Maps-Link. Generell lautet die Anschrift Zum Pfefferfließ 4, 14947 Nuthe-Urstromtal – der Google-Maps-Link führt Sie aber zu einem präziseren Zielort.
Gemeinsame Anfahrt mit ÖPNV und eigner Fahrkarte ist möglich. Regionalverbindungen gibt es über die Achse Gesundbrunnen/Hauptbahnhof/Südkreuz. Um hierzu weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bis 26. Mai unter veranstaltungen@survivors-home.de. Die letzte Absprache erfolgt dann unter Berücksichtigung des aktuellen Fahrplans der BVG/VVB
„Es ist nicht das Ende – es ist ein neuer Anfang.“ Nach einer Operation an der Prostata erleben viele Männer, dass ihre Erektion nicht mehr wie gewohnt funktioniert oder ganz ausbleibt. Mediziner sprechen hier von einer erektilen Dysfunktion.
Für viele Betroffene ist das mehr als eine körperliche Veränderung. Die Fähigkeit zur Erektion ist häufig eng mit dem eigenen Selbstbild als Mann verbunden. Wenn sie eingeschränkt ist, können Verunsicherung, Scham, Frustration oder Rückzug aus Nähe und Partnerschaft entstehen.
Bei SURVIVORS HOME bieten wir Ihnen eine vertrauliche Einzelberatung an. In geschützter Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, offen über Ihre persönliche Situation, Ihre Sorgen und Ihre Fragen zu sprechen.
Inhalte der Beratung
- Umgang mit veränderter Sexualität nach der Prostata-Operation
- Stärkung Ihres Selbstwertgefühls als Mann
- Neue Wege zu Nähe, Zärtlichkeit und erfüllter Sexualität
- Offene Kommunikation mit Partnerin oder Partner
- Sicherheit im Gespräch bei einer neuen Beziehung
- Umgang mit Schamgefühlen und Leistungsdruck
Sexualität bedeutet mehr als körperliche Funktion. Sie umfasst Nähe, Vertrauen, Berührung, Intimität und emotionale Verbundenheit. Auch wenn sich der Körper verändert hat, können erfüllende Erfahrungen weiterhin möglich sein – oft auf neue, vielleicht unerwartete Weise.
Ein vertrauensvoller Austausch mit dem Gegenüber spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich mit Ihrer veränderten Situation angenommen fühlen, kann neues Selbstvertrauen entstehen.
Neue Partner kennenlernen?
Leben Sie aktuell nicht in einer festen Beziehung, haben aber eine neue Frau bzw. einen Mann kennengelernt, stellen sich oft besondere Fragen:
Wann spreche ich über meine Krebserkrankung? Wie finde ich die richtigen Worte?
Auch diese sensiblen Themen können Sie in der Beratung besprechen und für sich einen stimmigen Weg entwickeln.
„Es ist nicht das Ende – es ist ein neuer Anfang.“ Nach einer Operation an der Prostata erleben viele Männer, dass ihre Erektion nicht mehr wie gewohnt funktioniert oder ganz ausbleibt. Mediziner sprechen hier von einer erektilen Dysfunktion.
Für viele Betroffene ist das mehr als eine körperliche Veränderung. Die Fähigkeit zur Erektion ist häufig eng mit dem eigenen Selbstbild als Mann verbunden. Wenn sie eingeschränkt ist, können Verunsicherung, Scham, Frustration oder Rückzug aus Nähe und Partnerschaft entstehen.
Bei SURVIVORS HOME bieten wir Ihnen eine vertrauliche Einzelberatung an. In geschützter Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, offen über Ihre persönliche Situation, Ihre Sorgen und Ihre Fragen zu sprechen.
Inhalte der Beratung
- Umgang mit veränderter Sexualität nach der Prostata-Operation
- Stärkung Ihres Selbstwertgefühls als Mann
- Neue Wege zu Nähe, Zärtlichkeit und erfüllter Sexualität
- Offene Kommunikation mit Partnerin oder Partner
- Sicherheit im Gespräch bei einer neuen Beziehung
- Umgang mit Schamgefühlen und Leistungsdruck
Sexualität bedeutet mehr als körperliche Funktion. Sie umfasst Nähe, Vertrauen, Berührung, Intimität und emotionale Verbundenheit. Auch wenn sich der Körper verändert hat, können erfüllende Erfahrungen weiterhin möglich sein – oft auf neue, vielleicht unerwartete Weise.
Ein vertrauensvoller Austausch mit dem Gegenüber spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich mit Ihrer veränderten Situation angenommen fühlen, kann neues Selbstvertrauen entstehen.
Neue Partner kennenlernen?
Leben Sie aktuell nicht in einer festen Beziehung, haben aber eine neue Frau bzw. einen Mann kennengelernt, stellen sich oft besondere Fragen:
Wann spreche ich über meine Krebserkrankung? Wie finde ich die richtigen Worte?
Auch diese sensiblen Themen können Sie in der Beratung besprechen und für sich einen stimmigen Weg entwickeln.
Wie funktioniert die Terminbuchung?
Es handelt sich um einen persönlichen Einzeltermin. Ein Gespräch dauert 45 Minuten und kann innerhalb der angegebenen Veranstaltungszeiten individuell vereinbart werden.
Was Sie zu diesem Angebot wissen sollten
Bitte beachten Sie, dass dieses Angebot keine medizinische oder rechtliche Beratung darstellt. Ebenso handelt es sich nicht um eine psychoonkologische Beratung oder eine psychologische Behandlung durch ausgebildete Fachpersonen. Gerhard Schleußinger bringt neben seiner persönlichen Erfahrung als Betroffener auch seine Qualifikation als Sozialpädagoge in die Gespräche ein. Die Begleitung erfolgt im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements und dient der Orientierung, dem Austausch sowie der unterstützenden Begleitung im Umgang mit der individuellen Situation.