Zu Gast im Survivors Home sind die Gebrüder Uli & Michael Roth. Sie waren Spitzensportler, sind Bestsellerautoren und Unternehmer aus Leidenschaft.

Uli und Michael Roth fühlten sich kerngesund, waren erfolgreich und standen in der Mitte ihres Lebens. Die Diagnose Prostatakrebs traf die Zwillingsbrüder wie ein Blitz an einem Sonnentag. Plötzlich wird das Leben beherrscht von den Themen wie Inkontinenz, Impotenz und Tod. Die ehemaligen Handballprofis nahmen den Kampf auf und gelten heute als geheilt. Sie sind Botschafter für Prävention und sind bekannt für ihre offene und lebensfrohe Art.

Die fast gleichzeitige Erkrankung an Prostatakrebs hat den bekannten Zwillingen gezeigt, dass sie durch ihre positive und optimistische Art, anderen Menschen Hoffnung geben können. Sie sind echte Mutmacher!

Zu Gast im SURVIVORS HOME

In der tabufreien Gesprächs­runde sprechen wir über Prävention, Diagnostik und Therapie des Prostatakrebs. Hierzu begrüßen wir unter anderem Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Direktor der Klinik für Urologie an der Charité Berlin.

Wir laden an diesem Abend interessierte Männer, gerne in Begleitung ein, alle Gäste und Freunde von SURVIVORS HOME, sowie interessierte Medienvertreter.

Jan Stöhlmacher liest aus seinem kürzlich erschienenen Sachbuch „Damit Vertrauen im Sprechzimmer gelingt“, das sich an Patientinnen und Patienten mit schwerwiegender Erkrankung und ausdrücklich auch an ihre Angehörigen richtet. Der gegenseitige Austausch, das gemeinsame Gespräch ist an diesem Abend ausdrücklich erwünscht. Es gibt ausreichend Raum für Fragen.

Für seinen praktischen wie persönlichen Wegweiser hat der Autor zahlreiche Interviews mit Betroffenen geführt und lässt eigene Erfahrungen aus seiner Praxis und an der Seite seiner krebskranken Brüder einfließen. Es ist kein Ratgeber für die Optimierung des Arztbesuches in zehn Schritten, sondern ein mit wissenschaftlichen Erkenntnissen unterfüttertes Lesebuch.

Eine gute, vertrauensvolle Beziehung zum Arzt bzw. zur Ärztin aufzubauen, geschieht nicht von allein. Das haben Sie vermutlich selbst erlebt. Aus mehr oder weniger heiterem Himmel erfährt man, dass man ein schwer kranker Mensch ist. Plötzlich dreht sich anscheinend alles nur noch um die eigene Gesundheit. Je mehr man versucht, wieder Ordnung in das Chaos an Gefühlen und Gedanken zu bringen, desto mehr wird einem bewusst, dass es nicht nur die Sorge um den eigenen Körper ist, die einen schlecht schlafen und nicht zur Ruhe kommen lässt. Wie sage ich es der Familie, wird diese Verbindung halten oder stehe ich plötzlich alleine da? Was wird nun aus den eigenen Träumen, den gemeinsamen Plänen? Was ist nun wirklich wichtig? Sie sind in einer Ausnahmesituation. Eine echte Lebenskrise lässt sich nicht einfach durch gute Gespräche oder Gedanken in den Griff bekommen. Es beginnt ein Prozess, der nur gelingt, wenn alle – Patientin oder Patient, Ärztin oder Arzt und Angehörige – emotional und sachlich ihr Bestes geben.

Stöhlmacher hat die Herausforderungen, die man als Angehöriger in dieser neuen Situation verspürt, an der Seite seiner krebskranken Brüder selbst erlebt. Der Blick, den er als Onkologe und behandelnder Arzt auf die Beziehung zu seinen Patienten und deren Angehörige bisher hatte, wurde durch die eigene Betroffenheit ein anderer. Ihm wurde bewusst, dass die Beteiligten häufig aneinander vorbeireden. Die Ärztinnen und Ärzte bemühen sich zu selten, die Erkrankungssituation mit den Augen der Betroffenen zu sehen. Sie denken vielleicht: Das weiß ich alles, aber was nutzt es mir? Schließlich kann ich den Arzt oder die Ärztin ja nicht ändern. Das können Sie nicht, aber Stöhlmacher ist überzeugt davon, dass Sie als Patientin, Patient oder Angehöriger selbst viel dazu beitragen können, um entspannter und zufriedener aus dem Sprechzimmer zu gehen.

Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen heute ganz herzlich alle Cancer­Survivor mit Beglei­tung zum Pre-Opening von Survivors Home. Wir freuen uns über euer Kommen und wünschen euch einen wunder­baren Abend im exklu­siven Kreise der­jenigen, die noch vor der Eröff­nung am 9. Mai diese Räum­lich­keiten betreten und mit Leben füllen.

Euer Team von Survivors Home

Anfang 2016 erklärte sich Franziska Krause für ein Filminterview bereit und hatte für “CancerSurvivor – Menschen mit Krebs” für ein Gespräch im Roten Sessel Platz genommen. Der Drehort war damals ein Karaoke-Club in Berlin.

Mit 23 Jahren erhielt Franziska die Diagnose „Hodgkin Lymphom“. Sie sagt, darüber zu sprechen, habe sie wieder handlungsfähig gemacht. Mit beeindruckender Offenheit und Klarheit beschreibt sie die wichtigsten Stationen ihrer Krebserkrankung. Mit einer faszinierenden Reflexionsfähigkeit spricht sie von ihrer Diagnose, Therapie und Heilung und zeigt auf, wie sie heute als einer von 4 Millionen CancerSurvivorn lebt.

Jetzt, gut sechs Jahre nach ihrem Interview ist sie erneut zu Gast bei “Survivors on Stage”. Sein sie gespannt auf die weiteren Lebens­erfahrungen, die Franziska gemacht hat, wie sie weiter den Krebs in ihr Leben integrieren konnte und ob und wie ihre Vorstellungen und Erwartungen aus dem Jahr 2016 Realität geworden sind.

In der Veranstaltungsreihe “Survivors on Stage” begrüßen wir regelmäßig CancerSurvivor, die bereits ein Videointerview beim Gespräch im Roten Sessel gegeben haben. Unser Moderatorenpaar Ulrike Scheuermann und Stephan Pregizer spricht mit den Gästen auf einfühlsame Weise darüber, wie sich ihr Leben nach dem Interview in Roten Sessel weiterentwickelt hat und welche spannenden Erfahrungen gemacht wurden.