Behandlungen gegen Krebs können Aus­wirkungen auf die sexuelle Gesundheit und das Körper­empfinden haben. Hormonelle Verände­rungen, Müdigkeit oder psycho­logische Belastungen können die Libido reduzieren, aber auch das eigene Körper­bild und damit das Selbst­wert­gefühl kann sich verändern. Der Grund liegt häufig in notwendigen Operationen, dem Fehlen bestimmter Körper­teile aber auch Gewichts­veränderungen. Chemo­therapien und Strahlen­therapien wiederum können Trocken­heit der Schleim­häute, Erektions­probleme oder Inkontinenz verursachen.

Welche Auswirkungen all dies auf Intimität und Beziehung zum Partner oder Ange­hörigen hat und wie emotionale Belastungen die Intimität beeinflussen, darüber spricht Nadja Will mit Dr. Adak Pirmorady Sehouli in einer neuen Folge von „Café Krebs“. Die Gesprächs­runde findet wie üblich in unge­zwungener Kaffee­haus­atmosphäre statt, in der sich beide tabufrei und auf Augenhöhe unterhalten.

Begleiten Sie die beiden bei ihrem Gespräch im Wohn­zimmer des SURVIVORS HOME bei einer Kaffee­spezialität ihrer Wahl.

Brustkrebs ist die häufigste Krebs­erkrankung bei Frauen – etwa 1 von 8 Frauen erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose „Mammakarzinom“. Auch Männer können betroffen sein (ca. 700 Fälle pro Jahr). Die gute Nachricht: Brust­krebs ist heutzutage meistens heilbar – man kann auf eine erfolg­reiche Entwicklung in der Forschung verweisen.

Wir laden Sie zu einem interessanten Gespräch mit der empathischen Expertin Dr. Anke Kleine-Tebbe ein. Als Chefärztin verfügt Sie über ein umfassendes Wissen und legt auf die freundliche und individuelle Betreuung Ihrer Patienten besonderen Wert. Zusammen mit ihr versuchen wir, eine zeitgemäße Einordnung und bessere Orientierung bei Brustkrebs zu erhalten:

Im Januar 2016 erklärte sich Heidi Sand für ein Filminterview bereit und hatte für „CancerSurvivor – Menschen mit Krebs“ für ein Gespräch im Roten Sessel Platz genommen. Der Drehort war damals eine Stuttgarter Galerie.

Die Diagnose „Darmkrebs“ im fortgeschrittenen Stadium kam für Bildhauerin und Bergsteigern Heidi Sand im Jahre 2010 völlig unerwartet! Am tiefsten Punkt in ihrem Leben, beschloss sie den höchsten Punkt der Welt zu erreichen: Nach ihrer Operation und Chemotherapie erfüllte sie sich ihren Traum und stand schon 18 Monate später auf dem Gipfel des Mount Everest auf 8848 Metern Höhe.

Heute, gut sechs Jahre nach ihrem Interview und 12 Jahre nach ihrer Diagnose ist sie erneut zu Gast bei „Survivors on Stage“. Sein sie gespannt auf die neuen Erfahrungen, die Heidi gemacht hat, wie sie weiter den Krebs in ihr Leben integrieren konnte und ob und wie ihre Vorstellungen und Erwartungen aus dem Jahr 2016 Realität geworden sind.

In der Veranstaltung „Café Krebs“ begrüßen wir CancerSurvivor, die bereits ein Videointerview beim Gespräch im Roten Sessel gegeben haben. Unser Moderator Stephan Pregizer spricht mit den Gästen auf einfühlsame Weise darüber, wie sich ihr Leben nach dem Interview in Roten Sessel weiterentwickelt hat und welche spannenden Erfahrungen gemacht wurden.

Ohne Zweifel zählt Pia Douwes in Europa zu den erfolgreichsten Künstlerinnen im Bereich Musical. In der Welturaufführung von „Elisabeth“ schaffte sie 1992 den großen Durchbruch. Danach folgten weitere Engagements in der von ihr kreierten Rolle der Kaiserin von Österreich in Scheveningen, Essen, Stuttgart und Berlin. Heute kann Pia auf mehr als 3 Jahrzehnte Bühnenerfahrung zurückblicken und hat alle großen Rollen verkörpert und das Publikum aller großen Häuser begeistert.

Dann kam es zu einer Zäsur: Als ihr Vater starb, verlor sie ihre Stimme und lernte auf schmerzliche Weise, was es heißt, einen geliebten Menschen zu verlieren. Kann eine Krise auch eine Chance bedeuten, Dinge im Leben zu ändern? Wie ging es ihr als Angehörige bei der Begleitung von an krebserkrankten Menschen in der Familie? Davon wird sie uns erzählen. Als Botschafterin verschiedener Organisationen und Stiftungen leistet sie ehren-amtliche Arbeit, so z.B. auch für SURVIVORS HOME. Wir freuen uns sehr darauf, Pia Douwes bei uns begrüßen zu dürfen.

Es grenzt schon an ein Wunder, dass Sabrina Scherbarth den Gebär­mutter­halskrebs überlebt hat. Und zum anderen ist es noch ein viel größeres Wunder, dass sie nach ihrer Diagnose eine gesunde Tochter zur Welt gebracht hat.

„Als ich 2003 die Krebs­diagnose erhielt, bin ich dem Tod nur knapp entronnen. Der Tod war wie ein schwarzer Mantel, der die ganze Zeit neben mir herging“, beschreibt die sympathische Wiesbadnerin ihre Situation von damals. „Bei der Geburt hätte ich meine Gebär­mutter entfernen lassen sollen“. Weil sie es nicht tat, musste sie weiteres Leid ertragen. Ein erneuter Krebsbefund 2012, Chemo- und Strahlen­therapie folgten. Fünf Jahre danach, 2017 bis 2019, Fern­metastasen in der Lunge, drei Thorakotomien plus Bestrahlung – wenig Hoffnung. „Ich habe gedacht, ich schaffe das nicht mehr.“ Und sie schaffte es erneut. Die Qualen, Ängste, Sorgen – all das ist der sympathischen und fröhlichen Frau nicht anzusehen. Im Gespräch mit Stephan Pregizer fasst Sabrina das Erlebte und ihre aktuelle Situation mit dem Satz zusammen: „Bei Allem geht es doch um die Begeisterung für das Leben und die Akzeptanz für die Krankheit“.

Gegen diesen Krebs kann man impfen

Heute setzt sich Sabrina intensiv für die HPV-Impfung ein und will möglichst viele Eltern mit Ihrer Botschaft erreichen.

Zu Gast im Survivors Home sind die Gebrüder Uli & Michael Roth. Sie waren Spitzensportler, sind Bestsellerautoren und Unternehmer aus Leidenschaft.

Uli und Michael Roth fühlten sich kerngesund, waren erfolgreich und standen in der Mitte ihres Lebens. Die Diagnose Prostatakrebs traf die Zwillingsbrüder wie ein Blitz an einem Sonnentag. Plötzlich wird das Leben beherrscht von den Themen wie Inkontinenz, Impotenz und Tod. Die ehemaligen Handballprofis nahmen den Kampf auf und gelten heute als geheilt. Sie sind Botschafter für Prävention und sind bekannt für ihre offene und lebensfrohe Art.

Die fast gleichzeitige Erkrankung an Prostatakrebs hat den bekannten Zwillingen gezeigt, dass sie durch ihre positive und optimistische Art, anderen Menschen Hoffnung geben können. Sie sind echte Mutmacher!

Zu Gast im SURVIVORS HOME

In der tabufreien Gesprächs­runde sprechen wir über Prävention, Diagnostik und Therapie des Prostatakrebs. Hierzu begrüßen wir unter anderem Dr. Tobias Klatte, stellvertretender Direktor der Klinik für Urologie der Charité Berlin.

Wir laden an diesem Abend interessierte Männer, gerne in Begleitung ein, alle Gäste und Freunde von SURVIVORS HOME, sowie interessierte Medienvertreter.

Diagnose Leukämie… und nun? Brauche ich eine Stammzell­spende? Was ist das überhaupt und wie finde ich einen Spender? Die Fragen enden nicht bei den medizinischen Fakten, vielmehr suchen Familien eine Anlauf­stelle, um selbst etwas zu tun, um Hoffnung zu stiften für sich und für andere. Der VKS e.V. bietet als Stammzell­spenderdatei die Möglichkeit, mit und für Betroffene aktiv zu werden! Das Team ist an diesem Abend im SURVIVORS HOME, gemeinsam mit dem Eisvogel e.V., einem Verein mit vielen ehemalig selbst betroffenen Menschen, die es sich jetzt zur Aufgabe gemacht haben, für aktuell an Leukämie und Lymphknoten­krebs erkrankte Menschen da zu sein.

Jährlich erkranken ca. 70.000 Frauen an Burst­krebs. In den letzten 50 Jahren hat sich diese Zahl verdoppelt. Dabei ist das sogenannte Mamma­karzinom die häufigste Krebs­erkrankung bei Frauen. Das kann für eine betroffene Frau eine äußerst emotionale und belastende Erfahrung sein. Häufig steht hier eine tiefe Angst vor möglichen Auswirkungen auf die Lebens­qualität im Raum. Nicht nur der Verlust von Gesundheit, fraglichen Heilungs­chancen und Neben­wirkungen sondern auch die Veränderungen des Körpers spielen hierbei eine Rolle. Dies kann ganz empfindlich am Selbst­wert­gefühl der Betroffenen kratzen und damit auch Auswirkungen auf den Partner haben. Isolation ist häufig ein Resultat all dieser Aspekte.

Wie also verändert sich die Weiblich­keit? Wie kann man mit dem neuen Körper­gefühl umgehen und wieder „Frau“ sein? Wie ist die gesell­schaftliche Wahrnehmung beim Brustkrebs der Frau? Darüber sprechen wir in einer tabufreien Gesprächs­runde – besetzt mit der krebs­erfahrenen Nadja Will, Dr. Anke Kleine-Tebbe, der Chefärztin des Brust­zentrums Köpenick der DRK Kliniken Berlin und der Soziologin Farina Bünning von der Charité – Universitäts­medizin Berlin. Zusammen mit den Gästen werfen wir einen Blick auf die Veränderungen im Berufs­alltag aber auch auf die Auswirkungen beim Mutter-sein und die Körper­lichkeit in der Partner­schaft. Freuen Sie sich auf ein ganz besonders spannendes Gespräch vor Ort im SURVIVORS HOME oder zu Hause am Bildschirm.

Das Motto des Weltnieren­krebstags 2024 lautet „Zuhören“. Dabei sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, als Patient gehört zu werden, um eine gemein­same Entscheidung für den richtigen Therapie­weg zu finden – zusammen mit den Ange­hörigen und Medizinern. Wir möchten aber auch darüber diskutieren, wie Patienten sich befähigt fühlen können, eine zweite Meinung einzuholen, wenn sie sich vom Arzt nicht gehört fühlen. Darüber hinaus möchten unsere Experten vor Ort auch dafür sensibilisieren, wem Patienten und Angehörige zuhören sollten: Hierbei stehen Fehl­infor­mationen im Fokus und wie man überprüft, ob Quellen zuverlässig sind. Dabei haben die Themen in vielen Bereichen Allgemein­gültig­keit und sind daher nicht nur für Betroffene von Nierenkrebs interessant.

Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend. Zu Gast sind Sigrid Spitznagel vom Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland. Fachlich begleitet den Abend Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf von der Universitäts­klinik Leipzig, die ein Kommunikations­trainings­programm für Ärzte entwickelt hat sowie der Facharzt für Urologie, Prof. Dr. Jan Roigas, Leiter der Klinik für Urologie, DRK Kliniken Berlin Köpenick.

Nach der Experten­gesprächs­runde laden wir Sie ein, Ihre Fragen an die Panel-Teilnehmern zu richten. Sollten Sie nicht vor Ort teilnehmen, sondern sich online zuschalten, dann können Sie Ihre Fragen während der Veranstaltung an die Experten richten. Dazu finden Sie unterhalb des Videos die Möglichkeit.

Im Anschluss laden wir alle Gäste vor Ort zu einem lockeren Get-Together ein, um persönliche Gespräche in der angenehmen SURVIVORS HOME-Atmosphäre zu führen. Für Getränke und einen kleinen Snack ist gesorgt.

Insgesamt erkranken pro Jahr ca. 39.000 Menschen an Blutkrebs (Quelle: Krebs in Deutschland, 2013, RKI). Das macht knapp 8 Prozent aller Krebs­neu­erkrankungen aus und ist damit eine der verbreiteten Krebs­arten in Deutschland. Dabei ist „der Blutkrebs“ eine eher verallge­meinerte Bezeichnung für verschiedene Unter­arten. Die Haupt­formen sind die Leukämie, das Lymphom und das Myelom. Alle haben jedoch gemein, dass sie Erkrankungen des blut­bildenden Systems sind und damit die Funktionen unseres Blutes stören.

Der September ist Blutkrebs-Awareness-Monat. Wir möchten im SURVIVORS HOME daher mit einer passenden Informations­ver­anstaltungen aufklären und unterstützen. Dabei setzen wir am 29. September den ersten von zwei Schwer­punkten:

1. Teil: Leben mit der Diagnose Blutkrebs

Ein unserer Einführungs­veranstaltung sprechen wir über das Thema Blutkrebs und seine verschiedenen Formen. Wir beleuchten die Risiko­faktoren und stellen die Frage, warum es keine Vorsorge­untersuchungen gibt. Welche modernen Diagnose­formen gibt es und wie verändert eine Diagnose das Leben von Betroffenen? Ein Schwerpunkt der ersten Veranstaltung ist auch das Thema Arzt-Patienten-Kommunikation. Viel zu häufig bleibt nicht ausreichend Zeit für Gespräche und die Sprache ist nicht verständlich. Was kann hier verbessert werden und worauf sollte ich als Patient oder Angehöriger achten? Darüber sprechen wir mit drei Experten an diesem Abend. Zu Gast ist der Patienten­vertreter Rainer Göbel, er ist Vorsitzender der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V.. Ebenfalls begrüßen wir die Diplom-Psychologin und Psycho­onkologin Dr. Martina Preisler sowie den Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Dr. Jan-Piet Habbel.

Zu diesem äußerst spannenden Abend­programm laden wir Sie herzlich ein.

2. Teil: Neue Therapie­formen bei Blut­krebs

Im Jahresverlauf werden wir uns dem 2. Teil dieser Reihe widmen. Hierbei sind die neuen und zukünftigen Behandlungs­möglich­keiten Schwer­punkt. – Es gibt Grund zur Hoffnung.