Die Notwendigkeit einer brustkrebsbedingten Operation wirft viele Fragen auf. Was kommt auf mich zu? Habe ich vielleicht sogar die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen OP-Methoden zu wählen? Wie finde ich heraus, welche für mich die richtige ist? Und was passiert danach – wenn die Narben heilen, aber das Gefühl bleibt, dass etwas fehlt? Und: Wo finde ich Antworten auf all diese Fragen?
Beim Let Your Scars Shine – Round Table diskutieren wir in einer interdisziplinären Runde über Lösungen und neue Ansätze in der Narbenversorgung. Wir sprechen mit Experten und wollen die Patieninnenperspektive sichtbar machen.
Und weil Worte manchmal nicht ausreichen, gibt es im Anschluss an die Diskussionsrunde ein besonderes Highlight: Beim “Shine & Share” kannst du realistische OP-Ergebnisse verschiedener Methoden sehen und mit den bereits operierten Patientinnen ins Gespräch gehen.
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Dieser Round Table ist für Patientinnen, die vor einer Brust-OP stehen und sich über verschiedene OP-Methoden, Erfahrungen und Perspektiven austauschen möchten. Ebenso sind Frauen eingeladen, die bereits operiert wurden und mit ihren Narben – körperlich oder emotional – hadern.
Unser Ziel: offene Gespräche, ehrlicher Austausch und ein geschützter Raum, in dem du mit deinen Fragen und Gefühlen willkommen bist.
Das erwartet dich
- Interdisziplinäre Diskussionsrunde mit Experten und Betroffenen, wir freuen uns unter anderem auf folgende Teilnehmer:
Prof. Dr. Jens-Uwe Blohmer – Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Brustzentrum der Charité
Dr. med. Raphael Reinemer – Facharzt – Rekonstruktive Brustchirurgie, Charité
Esther Wiedemann – Funktionsleitung, Breast Care Nurse, Charité
Dr. rer. medic. Martina Preisler – Dipl.-Psychologin, Psychoonkologie, Charité
Dr. Negin Karimian – Fachärztin für Dermatologie, Venerologie & Allergologie, Charité - Wissen zur Narbenpflege und Nachsorge
- Offener Austausch über persönliche Erfahrungen
“Shine & Share” – ein besonderes Highlight
Im Anschluss an den Round Table bieten wir mit “Shine & Share” ein einzigartiges Format:
- Betroffene zeigen realistische OP-Ergebnisse verschiedener Methoden – offen, ehrlich und ohne Tabus.
- Direkter Austausch möglich: begleitende Ärzte erläutern medizinische Techniken und beantworten Fragen
- Ein geschützter Raum, um Ängste abzubauen und informierte Entscheidungen für den eigenen Körper zu treffen.
Hinweis zu Foto und Tonaufnahmen
Wir möchten darauf hinweisen, dass dasBUUSENKOLLEKTIV e. V. Foto- und Tonaufnahmen erstellen wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Berichterstattung und Social Media genutzt. Wenn Du nicht fotografiert werden möchtest, sprich bitte unser Team vor Ort an.
Wir laden Sie herzlich zu einem Maienausflug der besonderen Art nach Brandenburg ein. Lernen Sie Gastgeberin Marion auf ihrem liebevoll geführten Pferdehof bei Frankenförde, nahe Luckenwalde, kennen.
Freuen Sie sich auf eine Führung über den Hof mit Einblicken in die artgerechte Tierhaltung, das Kennenlernen der zutraulichen Tiere sowie ausreichend Zeit für Austausch und Entspannung – draußen auf der Wiese oder in der großen Scheune.
An diesem Nachmittag erfahren Sie, wie Marion sich nach ihrer Krebserkrankung ihren Lebenstraum erfüllt hat: ein Leben inmitten der Natur, mit einem alten Hof, rund 19 Pferden, flaschenaufgezogenen Schafen und einem Hütehund, der die Lämmer mit großgezogen hat. Begegnungen mit den Tieren sind ausdrücklich erwünscht. Auch kleine Spaziergänge über die Weiden und durch die umliegenden Wälder laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise der Entschleunigung und entdecken Sie die wohltuende Kraft der Natur. Ob beim Streicheln der zutraulichen Schafe, beim Kontakt mit den Pferden oder einfach beim Innehalten – dieser Nachmittag bietet Raum zum Durchatmen, Loslassen und Auftanken.
Wer sich vorab schon ein wenig über Marion erkundigen möchte: Das Interview im „roten Sessel“ finden Sie hier:
Lebenstraum: Wiesen, Wälder und 19 Pferde! – CancerSurvivor – Menschen mit Krebs
Was Sie erwartet
- Führung über den Pferdehof
- Einblicke in die artgerechte und nachhaltige Tierhaltung
- Austausch und Erholung
- Zeit zur freien Erkundung der Umgebung
- Möglichkeit zur achtsamen Begegnung mit Pferden und Schafen
- Ein kleiner Snack sowie Getränke für zwischendurch
Wichtige Hinweise
Für wen geeignet
- Dieser Ausflug ist für Personen während einer immunsupprimierenden Therapie nicht geeignet. Die hygienischen Bedingungen auf dem Pferdehof entsprechen einer naturnahen, ökologischen Tierhaltung, sind aber selbstverständlich nicht medizinisch rein.
- Ungeeignet ist diese Veranstaltung auch für Personen mit Rollator oder anderen Fortbewegungshilfen. Im Laufe des Tages laufen Sie über unbefestigten Untergrund und sollten entsprechend trittsicher sein.
- Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung. Trotz sorgfältiger Planung und Durchführung übernehmen weder SURVIVORS HOME noch Marion Meisel eine Haftung für Personen- oder Sachschäden. Mit der Buchung dieser Veranstaltung stimmen Sie diesem Haftungsausschluss zu.
Besonders zu beachten
Vor Ort stehen eine einfache Außentoilette („Plumpsklo“) sowie Brunnenquellwasser zum Händewaschen zur Verfügung.
Bitte mitbringen
- Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk
- Sonnenschutz
- Eigene Wasserflasche und ggf. kleine zusätzliche Verpflegung
Terminhinweis
Bei starkem Regenwetter wird der Ausflug um eine Woche auf den 5. Juni verschoben. Wir bitten Sie, sich diesen Ersatztermin vorsorglich freizuhalten. Im Falle einer Verschiebung informieren wir Sie rechtzeitig per E-Mail.
Treffpunkt
13:00 Uhr. Sollten Sie selbst mit dem PKW anreisen, dann nutzen Sie bitte den bei der Veranstaltungsadresse diesen Google-Maps-Link. Generell lautet die Anschrift Zum Pfefferfließ 4, 14947 Nuthe-Urstromtal – der Google-Maps-Link führt Sie aber zu einem präziseren Zielort.
Gemeinsame Anfahrt mit ÖPNV und eigner Fahrkarte ist möglich. Regionalverbindungen gibt es über die Achse Gesundbrunnen/Hauptbahnhof/Südkreuz. Um hierzu weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bis 26. Mai unter veranstaltungen@survivors-home.de. Die letzte Absprache erfolgt dann unter Berücksichtigung des aktuellen Fahrplans der BVG/VVB
„Es ist nicht das Ende – es ist ein neuer Anfang.“ Nach einer Operation an der Prostata erleben viele Männer, dass ihre Erektion nicht mehr wie gewohnt funktioniert oder ganz ausbleibt. Mediziner sprechen hier von einer erektilen Dysfunktion.
Für viele Betroffene ist das mehr als eine körperliche Veränderung. Die Fähigkeit zur Erektion ist häufig eng mit dem eigenen Selbstbild als Mann verbunden. Wenn sie eingeschränkt ist, können Verunsicherung, Scham, Frustration oder Rückzug aus Nähe und Partnerschaft entstehen.
Bei SURVIVORS HOME bieten wir Ihnen eine vertrauliche Einzelberatung an. In geschützter Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, offen über Ihre persönliche Situation, Ihre Sorgen und Ihre Fragen zu sprechen.
Inhalte der Beratung
- Umgang mit veränderter Sexualität nach der Prostata-Operation
- Stärkung Ihres Selbstwertgefühls als Mann
- Neue Wege zu Nähe, Zärtlichkeit und erfüllter Sexualität
- Offene Kommunikation mit Partnerin oder Partner
- Sicherheit im Gespräch bei einer neuen Beziehung
- Umgang mit Schamgefühlen und Leistungsdruck
Sexualität bedeutet mehr als körperliche Funktion. Sie umfasst Nähe, Vertrauen, Berührung, Intimität und emotionale Verbundenheit. Auch wenn sich der Körper verändert hat, können erfüllende Erfahrungen weiterhin möglich sein – oft auf neue, vielleicht unerwartete Weise.
Ein vertrauensvoller Austausch mit dem Gegenüber spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich mit Ihrer veränderten Situation angenommen fühlen, kann neues Selbstvertrauen entstehen.
Neue Partner kennenlernen?
Leben Sie aktuell nicht in einer festen Beziehung, haben aber eine neue Frau bzw. einen Mann kennengelernt, stellen sich oft besondere Fragen:
Wann spreche ich über meine Krebserkrankung? Wie finde ich die richtigen Worte?
Auch diese sensiblen Themen können Sie in der Beratung besprechen und für sich einen stimmigen Weg entwickeln.
„Es ist nicht das Ende – es ist ein neuer Anfang.“ Nach einer Operation an der Prostata erleben viele Männer, dass ihre Erektion nicht mehr wie gewohnt funktioniert oder ganz ausbleibt. Mediziner sprechen hier von einer erektilen Dysfunktion.
Für viele Betroffene ist das mehr als eine körperliche Veränderung. Die Fähigkeit zur Erektion ist häufig eng mit dem eigenen Selbstbild als Mann verbunden. Wenn sie eingeschränkt ist, können Verunsicherung, Scham, Frustration oder Rückzug aus Nähe und Partnerschaft entstehen.
Bei SURVIVORS HOME bieten wir Ihnen eine vertrauliche Einzelberatung an. In geschützter Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, offen über Ihre persönliche Situation, Ihre Sorgen und Ihre Fragen zu sprechen.
Inhalte der Beratung
- Umgang mit veränderter Sexualität nach der Prostata-Operation
- Stärkung Ihres Selbstwertgefühls als Mann
- Neue Wege zu Nähe, Zärtlichkeit und erfüllter Sexualität
- Offene Kommunikation mit Partnerin oder Partner
- Sicherheit im Gespräch bei einer neuen Beziehung
- Umgang mit Schamgefühlen und Leistungsdruck
Sexualität bedeutet mehr als körperliche Funktion. Sie umfasst Nähe, Vertrauen, Berührung, Intimität und emotionale Verbundenheit. Auch wenn sich der Körper verändert hat, können erfüllende Erfahrungen weiterhin möglich sein – oft auf neue, vielleicht unerwartete Weise.
Ein vertrauensvoller Austausch mit dem Gegenüber spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich mit Ihrer veränderten Situation angenommen fühlen, kann neues Selbstvertrauen entstehen.
Neue Partner kennenlernen?
Leben Sie aktuell nicht in einer festen Beziehung, haben aber eine neue Frau bzw. einen Mann kennengelernt, stellen sich oft besondere Fragen:
Wann spreche ich über meine Krebserkrankung? Wie finde ich die richtigen Worte?
Auch diese sensiblen Themen können Sie in der Beratung besprechen und für sich einen stimmigen Weg entwickeln.
Wie funktioniert die Terminbuchung?
Es handelt sich um einen persönlichen Einzeltermin. Ein Gespräch dauert 45 Minuten und kann innerhalb der angegebenen Veranstaltungszeiten individuell vereinbart werden.
Was Sie zu diesem Angebot wissen sollten
Bitte beachten Sie, dass dieses Angebot keine medizinische oder rechtliche Beratung darstellt. Ebenso handelt es sich nicht um eine psychoonkologische Beratung oder eine psychologische Behandlung durch ausgebildete Fachpersonen. Gerhard Schleußinger bringt neben seiner persönlichen Erfahrung als Betroffener auch seine Qualifikation als Sozialpädagoge in die Gespräche ein. Die Begleitung erfolgt im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements und dient der Orientierung, dem Austausch sowie der unterstützenden Begleitung im Umgang mit der individuellen Situation.
Das Leben mit einer metastasierten Krebserkrankung bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich – medizinisch, emotional und sozial. Häufige Arztbesuche, neue Therapien und deren Nebenwirkungen prägen den Alltag ebenso wie Bedürfnisse nach Austausch und Verständnis. Das Event meta.alk 2025 bietet Ihnen eine neuartige Plattform für Inspiration, neue Perspektiven und eine unterstützende Gemeinschaft.
Was Sie erwartet
Fachvorträge & praxisnahe Workshops
Erfahrene Experten und Betroffene geben wertvolle Einblicke zu Themen wie Nebenwirkungsmanagement, Ernährung, Bewegung, mentale Stärke und Selbstfürsorge.
Austausch in geschütztem Rahmen
Ob in moderierten Gesprächsrunden, beim gemeinsamen Essen oder innerhalb der Workshops – hier haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren.
Wohlfühlmomente & Selbstfürsorge
Lassen Sie sich inspirieren durch kreative Angebote, Achtsamkeitssessions oder Ayurveda-Impulse – kleine Auszeiten, die neue Energie schenken.
Fachliche Begleitung & Unterstützung
Vor Ort stehen Ihnen Experten aus verschiedenen Bereichen beratend zur Seite, um individuell auf Ihre Fragen und Anliegen einzugehen.
Warum eine Teilnahme lohnt
Der meta.talk ist mehr als eine Veranstaltung – er ist eine Einladung, sich mit anderen Frauen auszutauschen, neue Kraft zu schöpfen und Impulse für mehr Lebensqualität zu erhalten.
Fassen Sie neuen Mut!
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Frauen begrenzt, um eine persönliche und geschützte Atmosphäre zu gewährleisten.
Das Leben mit einer metastasierten Krebserkrankung bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich – medizinisch, emotional und sozial. Häufige Arztbesuche, neue Therapien und deren Nebenwirkungen prägen den Alltag ebenso wie Bedürfnisse nach Austausch und Verständnis. Das Event meta.alk 2025 bietet Ihnen eine neuartige Plattform für Inspiration, neue Perspektiven und eine unterstützende Gemeinschaft.
Was Sie erwartet
Fachvorträge & praxisnahe Workshops
Erfahrene Experten und Betroffene geben wertvolle Einblicke zu Themen wie Nebenwirkungsmanagement, Ernährung, Bewegung, mentale Stärke und Selbstfürsorge.
Austausch in geschütztem Rahmen
Ob in moderierten Gesprächsrunden, beim gemeinsamen Essen oder innerhalb der Workshops – hier haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren.
Wohlfühlmomente & Selbstfürsorge
Lassen Sie sich inspirieren durch kreative Angebote, Achtsamkeitssessions oder Ayurveda-Impulse – kleine Auszeiten, die neue Energie schenken.
Fachliche Begleitung & Unterstützung
Vor Ort stehen Ihnen Experten aus verschiedenen Bereichen beratend zur Seite, um individuell auf Ihre Fragen und Anliegen einzugehen.
Warum eine Teilnahme lohnt
Der meta.talk ist mehr als eine Veranstaltung – er ist eine Einladung, sich mit anderen Frauen auszutauschen, neue Kraft zu schöpfen und Impulse für mehr Lebensqualität zu erhalten.
Fassen Sie neuen Mut!
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Frauen begrenzt, um eine persönliche und geschützte Atmosphäre zu gewährleisten.
Jan Stöhlmacher liest aus seinem kürzlich erschienenen Sachbuch „Damit Vertrauen im Sprechzimmer gelingt“, das sich an Patientinnen und Patienten mit schwerwiegender Erkrankung und ausdrücklich auch an ihre Angehörigen richtet. Der gegenseitige Austausch, das gemeinsame Gespräch ist an diesem Abend ausdrücklich erwünscht. Es gibt ausreichend Raum für Fragen.
Für seinen praktischen wie persönlichen Wegweiser hat der Autor zahlreiche Interviews mit Betroffenen geführt und lässt eigene Erfahrungen aus seiner Praxis und an der Seite seiner krebskranken Brüder einfließen. Es ist kein Ratgeber für die Optimierung des Arztbesuches in zehn Schritten, sondern ein mit wissenschaftlichen Erkenntnissen unterfüttertes Lesebuch.
Eine gute, vertrauensvolle Beziehung zum Arzt bzw. zur Ärztin aufzubauen, geschieht nicht von allein. Das haben Sie vermutlich selbst erlebt. Aus mehr oder weniger heiterem Himmel erfährt man, dass man ein schwer kranker Mensch ist. Plötzlich dreht sich anscheinend alles nur noch um die eigene Gesundheit. Je mehr man versucht, wieder Ordnung in das Chaos an Gefühlen und Gedanken zu bringen, desto mehr wird einem bewusst, dass es nicht nur die Sorge um den eigenen Körper ist, die einen schlecht schlafen und nicht zur Ruhe kommen lässt. Wie sage ich es der Familie, wird diese Verbindung halten oder stehe ich plötzlich alleine da? Was wird nun aus den eigenen Träumen, den gemeinsamen Plänen? Was ist nun wirklich wichtig? Sie sind in einer Ausnahmesituation. Eine echte Lebenskrise lässt sich nicht einfach durch gute Gespräche oder Gedanken in den Griff bekommen. Es beginnt ein Prozess, der nur gelingt, wenn alle – Patientin oder Patient, Ärztin oder Arzt und Angehörige – emotional und sachlich ihr Bestes geben.
Stöhlmacher hat die Herausforderungen, die man als Angehöriger in dieser neuen Situation verspürt, an der Seite seiner krebskranken Brüder selbst erlebt. Der Blick, den er als Onkologe und behandelnder Arzt auf die Beziehung zu seinen Patienten und deren Angehörige bisher hatte, wurde durch die eigene Betroffenheit ein anderer. Ihm wurde bewusst, dass die Beteiligten häufig aneinander vorbeireden. Die Ärztinnen und Ärzte bemühen sich zu selten, die Erkrankungssituation mit den Augen der Betroffenen zu sehen. Sie denken vielleicht: Das weiß ich alles, aber was nutzt es mir? Schließlich kann ich den Arzt oder die Ärztin ja nicht ändern. Das können Sie nicht, aber Stöhlmacher ist überzeugt davon, dass Sie als Patientin, Patient oder Angehöriger selbst viel dazu beitragen können, um entspannter und zufriedener aus dem Sprechzimmer zu gehen.
Seit mehr als 130 Jahren forscht MSD an Arzneimitteln und Impfstoffen zur Bekämpfung der weltweit bedeutendsten Erkrankungen – mit der Mission, das Leben von Menschen und Tieren weltweit zu verbessern. Die Onkologie ist einer der Kernbereiche unseres Unternehmens. Unser Ziel ist es Krebserkrankungen zu verhindern, Überlebenschancen zu erhöhen und die Lebensqualität von Krebspatient:innen zu steigern – und dabei in stetigem Austausch mit Betroffenen zu bleiben. Wir sind stolz drauf, das SURVIVORS HOME als einen einzigartigen Ort rund um das Leben mit Krebs unterstützen zu dürfen.
Leben in der Übergangsphase – wenn alle denken, die Therapie ist vorbei, und Sie wissen, dass noch so viel ist
Das Ende der Behandlung gilt nach außen oft als Schlusspunkt. Das Umfeld atmet auf. Und Sie? Spüren vielleicht Orientierungslosigkeit, Erschöpfung, Trauer oder der das Gefühl: Ich sollte doch jetzt glücklich sein. Körperliche Nachwirkungen wie Fatigue, Konzentrationsprobleme oder Schmerzen bleiben. Die Rückkehr in Beruf und Alltag fordert Kraft, die oft einfach (noch) nicht da ist. Und irgendwo in allem stellt sich die Frage: Wer bin ich jetzt – nach allem, was war? Und wie geht es weiter? Für viele Betroffene ist das Therapieende der Beginn einer neuen, oft unterschätzten Phase.
Dieses Seminar begleitet genau diesen Übergang. Wir schauen gemeinsam, was diese Phase bedeutet, warum sie so herausfordernd ist und wie man Schritt für Schritt neue Orientierung, eigene Rhythmen und ein neues Gefühl für sich selbst finden kann. Im Mittelpunkt steht nicht die Rückkehr zu dem, was war – sondern die Frage: Was trägt mich jetzt?
Das Seminar verbindet fachliche Impulse aus der Psychologie und Psychoonkologie, angeleitete Übungen und Raum, um innezuhalten und zu spüren, was Sie gerade brauchen.
Die Inhalte und Ziele des Seminars
- Verstehen, was gerade passiert: Sie erfahren, warum das Ende der Therapie sich oft ganz anders anfühlt, als Sie – und Ihr Umfeld – erwartet haben. Dieses Wissen hilft, die eigenen Reaktionen besser einzuordnen und sich selbst gegenüber etwas nachsichtiger zu sein
- Wieder Halt finden: Gemeinsam schauen wir, was mit dem Ende der Behandlung wegfällt – und was Sie brauchen, um sich neu zu verankern. Sie entwickeln Strategien, die wirklich zu Ihnen und Ihrem Alltag passen
- Sich selbst neu kennenlernen: Krebs verändert oft, was wichtig ist – und nimmt manchmal mehr, als nach außen sichtbar ist.. Wir laden Sie ein, diese Verschiebungen bewusst wahrzunehmen – was Sie vermissen, was Sie loslassen dürfen, und was vielleicht neu entstehen kann
- Etwas mitnehmen, das trägt: Sie gehen mit konkreten Ideen und Übungen nach Hause, die im Alltag wirklich helfen: um eigene Bedürfnisse besser zu erkennen, eigene Rhythmen zu schützen und sich selbst wieder etwas mehr zu vertrauen.
- Unter Menschen, die es kennen: Im geschützten Rahmen begegnen Sie Menschen, die verstehen, wovon Sie sprechen – weil sie selbst an einer ähnlichen Schwelle stehen.
Seminarleiterin Dr. rer. medic. Martina Preisler, Diplom-Psychologin, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin sowie Psychoonkologin mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung. Durch ihre langjährige Tätigkeit am Comprehensive Cancer Center der Charité Universitätsmedizin Berlin und in eigener Praxis begegnet sie täglich den individuellen Herausforderungen, die der Übergang nach einer Krebstherapie mit sich bringt.
Hinweis zu Foto- und Filmaufnahmen
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden vor Ort Foto- und Filmaufnahmen zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation angefertigt. Mit Buchung und Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Anfertigung dieser Foto- und Filmaufnahmen einverstanden. Sie als Gast stehen nicht im Fokus der Aufnahmen. Weitere Infos hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.