AbbVie hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Therapien für einige der schwer­wiegendsten Krank­heiten bereit­zu­stellen und die medizinischen Heraus­forderungen von morgen anzugehen. Denn unsere Vision in der Onkologie ist es, gemeinsam Grenzen der Krebs­therapie zu verschieben. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, SURVIVORS HOME zu unterstützen, da Menschen mit Krebs hier eine wichtige Anlauf­stelle und Erfahrungs­austausch finden. Außerdem wird Patienten und Ange­hörigen nicht nur Mut gemacht. Ziel ist es, dass Patienten selbst­bewusst mit ihrer Erkrankung umgehen und sie als Lebens­situation in den Alltag integrieren.

Die Sorge, dass die Erkrankung weiter fort­schreiten könnte, begleitet viele Menschen mit einer fort­geschrittenen oder metastasierten Krebs­erkrankung. Gedanken an kommende Kontroll­untersuchungen, neue Symptome oder die ungewisse Zukunft können den Alltag stark belasten und viel Kraft kosten. Diese sogenannte Progredienz­angst ist eine verständliche Reaktion auf eine existenzielle Lebens­situation. Sie kann sehr belastend sein, muss jedoch nicht das gesamte Leben bestimmen.

Dieser Workshop bietet einen geschützten Rahmen, um die eigenen Ängste besser zu verstehen und einen hilf­reichen Umgang mit ihnen zu entwickeln. Gemeinsam beschäftigen wir uns damit, wie sich Unsicher­heit und Zukunfts­sorgen auf Denken, Fühlen und Handeln aus­wirken und welche Möglich­keiten es gibt, trotz der Erkrankung Lebens­qualität, Orientierung und innere Stabilität zu bewahren.

An wen richtet sich der Workshop?

an Menschen mit fort­geschrittener, metastasierter oder (noch) nicht heil­barer Krebs­erkrankung

Was erwartet Sie?

Im Mittel­punkt steht die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Sie unterstützt dabei, einen neuen Umgang mit belastenden Gedanken, Gefühlen und der bleibenden Un­sicherheit zu entwickeln. Statt die Angst kontrollieren oder verdrängen zu wollen, lernen Sie, ihr mit mehr Offen­heit zu begegnen und Ihre Auf­merksam­keit wieder stärker auf das aus­zurichten, was Ihrem Leben Sinn und Wert gibt. Ziel ist es, trotz der Erkrankung handlungs­fähig zu bleiben und das eigene Leben aktiv nach den persön­lichen Werten zu gestalten.

Ergänzend arbeiten wir mit aus­gewählten kognitiven und meta­kognitiven Strategien, die helfen können, Grübel­schleifen, Katastrophen­gedanken und belastende Zukunfts­szenarien zu erkennen und ihren Einfluss zu verringern. Durch kurze Impulse, praktische Übungen, Selbst­reflexion und den frei­willigen Aus­tausch mit anderen Teil­nehmenden entwickeln Sie individuelle Strategien für den Umgang mit Ihrer persönlichen Progredienz­angst.

Der Workshop vermittelt Wissen, praktische Werk­zeuge und Raum für Ent­lastung. Er zeigt, dass Progredienz­angst eine nach­vollzieh­bare Begleiterin einer fort­geschrittenen Krebs­erkrankung sein kann, ohne das gesamte Leben bestimmen zu müssen. Ziel ist es, einen hilf­reichen Umgang mit der Progredienz­angst zu entwickeln, die eigene innere Stabilität zu stärken und trotz der Erkrankung mehr Lebens­qualität und Selbst­bestimmung im Alltag zu erleben.

Workshopleiterin

Der Work­shop wird von Dr. rer. medic. Martina Preisler geleitet. Frau Preisler ist eine erfahrene Psychologin, Systemische Einzel-, Paar- und Familien­­therapeutin sowie Psycho­onkologin mit über zwei Jahr­zehnten fundierter praktischer und theo­retischer Erfahrung und Expertise. Ihr Fach­gebiet umfasst die Begleitung und Beratung von an Krebs erkrankten Menschen und deren Ange­hörigen in allen Phasen der Erkrankung und Behand­lung sowohl im Comprehensive Cancer Center der Charité Universitäts­medizin – Berlin als auch in ihrer eigenen etablierten Praxis.
Frau Preisler begegnet täglich den viel­fältigen Heraus­forderungen, die mit der Diagnose Krebs einhergehen. Ihre professionelle Expertise zeichnet sich durch ein tief­­greifendes Verständnis für die psycho­logischen Aspekte und indi­viduellen Bedürf­nisse der Patienten und deren Angehörige aus.