Das Leben mit einer metastasierten Krebs­erkrankung bringt zahl­reiche Heraus­forderungen mit sich – medizinisch, emotional und sozial. Häufige Arzt­besuche, neue Therapien und deren Neben­wirkungen prägen den Alltag ebenso wie Bedürf­nisse nach Austausch und Verständnis. Das Event meta.alk 2025 bietet Ihnen eine neuartige Platt­form für Inspiration, neue Perspektiven und eine unter­stützende Gemeinschaft.

Was Sie erwartet

Fachvorträge & praxisnahe Workshops
Erfahrene Experten und Betroffene geben wertvolle Einblicke zu Themen wie Neben­wirkungs­management, Ernährung, Bewegung, mentale Stärke und Selbst­fürsorge.

Austausch in geschütztem Rahmen
Ob in moderierten Gesprächs­runden, beim gemein­samen Essen oder innerhalb der Work­shops – hier haben Sie die Möglich­keit, sich mit anderen Frauen zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und gegenseitige Unter­stützung zu erfahren.

Wohlfühl­momente & Selbst­fürsorge
Lassen Sie sich inspirieren durch kreative Angebote, Achtsamkeits­sessions oder Ayurveda-Impulse – kleine Auszeiten, die neue Energie schenken.

Fachliche Begleitung & Unterstützung
Vor Ort stehen Ihnen Experten aus verschiedenen Bereichen beratend zur Seite, um individuell auf Ihre Fragen und Anliegen einzugehen.

Warum eine Teilnahme lohnt

Der meta.talk ist mehr als eine Veranstaltung – er ist eine Einladung, sich mit anderen Frauen aus­zu­tauschen, neue Kraft zu schöpfen und Impulse für mehr Lebens­qualität zu erhalten.

Fassen Sie neuen Mut!

Die Teilnehmer­zahl ist auf 40 Frauen begrenzt, um eine persönliche und geschützte Atmosphäre zu gewährleisten.

Jan Stöhlmacher liest aus seinem kürzlich erschienenen Sachbuch „Damit Vertrauen im Sprechzimmer gelingt“, das sich an Patientinnen und Patienten mit schwerwiegender Erkrankung und ausdrücklich auch an ihre Angehörigen richtet. Der gegenseitige Austausch, das gemeinsame Gespräch ist an diesem Abend ausdrücklich erwünscht. Es gibt ausreichend Raum für Fragen.

Für seinen praktischen wie persönlichen Wegweiser hat der Autor zahlreiche Interviews mit Betroffenen geführt und lässt eigene Erfahrungen aus seiner Praxis und an der Seite seiner krebskranken Brüder einfließen. Es ist kein Ratgeber für die Optimierung des Arztbesuches in zehn Schritten, sondern ein mit wissenschaftlichen Erkenntnissen unterfüttertes Lesebuch.

Eine gute, vertrauensvolle Beziehung zum Arzt bzw. zur Ärztin aufzubauen, geschieht nicht von allein. Das haben Sie vermutlich selbst erlebt. Aus mehr oder weniger heiterem Himmel erfährt man, dass man ein schwer kranker Mensch ist. Plötzlich dreht sich anscheinend alles nur noch um die eigene Gesundheit. Je mehr man versucht, wieder Ordnung in das Chaos an Gefühlen und Gedanken zu bringen, desto mehr wird einem bewusst, dass es nicht nur die Sorge um den eigenen Körper ist, die einen schlecht schlafen und nicht zur Ruhe kommen lässt. Wie sage ich es der Familie, wird diese Verbindung halten oder stehe ich plötzlich alleine da? Was wird nun aus den eigenen Träumen, den gemeinsamen Plänen? Was ist nun wirklich wichtig? Sie sind in einer Ausnahmesituation. Eine echte Lebenskrise lässt sich nicht einfach durch gute Gespräche oder Gedanken in den Griff bekommen. Es beginnt ein Prozess, der nur gelingt, wenn alle – Patientin oder Patient, Ärztin oder Arzt und Angehörige – emotional und sachlich ihr Bestes geben.

Stöhlmacher hat die Herausforderungen, die man als Angehöriger in dieser neuen Situation verspürt, an der Seite seiner krebskranken Brüder selbst erlebt. Der Blick, den er als Onkologe und behandelnder Arzt auf die Beziehung zu seinen Patienten und deren Angehörige bisher hatte, wurde durch die eigene Betroffenheit ein anderer. Ihm wurde bewusst, dass die Beteiligten häufig aneinander vorbeireden. Die Ärztinnen und Ärzte bemühen sich zu selten, die Erkrankungssituation mit den Augen der Betroffenen zu sehen. Sie denken vielleicht: Das weiß ich alles, aber was nutzt es mir? Schließlich kann ich den Arzt oder die Ärztin ja nicht ändern. Das können Sie nicht, aber Stöhlmacher ist überzeugt davon, dass Sie als Patientin, Patient oder Angehöriger selbst viel dazu beitragen können, um entspannter und zufriedener aus dem Sprechzimmer zu gehen.

Thema Mobilisierung

An diesem Nachmittag wird Ihr ganzer Körper durch das Bewegen aller Gelenke und insbesondere der Wirbelsäule angeregt und gut durchblutet. Übungen für Gleichgewicht und Koordination mobilisieren zudem Ihren Geist. Bei der Entspannung am Ende der Stunde ist die Mobilisierung als angenehmes Körpergefühl wahrnehmbar.

Mit Musik geht vieles leichter, vor allem sport­liche Bewegung. Lassen Sie sich von rhythmischen Grund­bewegungen und in Gemeinschaft mitreißen – und genießen die frische Luft!

Für mich geeignet?

Das Angebot richtet sich an alle, die Lust auf leichte sportliche Bewegung haben und Ihre Ausdauer verbessern wollen.
Es erwartet Sie eine kompakte Fitness­einheit von einer dreiviertel Stunde unter Katis fachlicher Anleitung. Angefangen von einer

Die Übungen werden stufen­weise in verschiedenen Schwierig­keits­graden angeboten. Auf individuelle Bedürfnisse wird eingegangen. Mögliche Beeinträchtigungen werden im Übungs­angebot berücksichtigt. Jeder bestimmt sein Maß und strengt sich so weit an, wie er kann und sich gut damit fühlt.

Wie funktioniert es?

Treffpunkt ist das SURVIVORS HOME. Pünktlich gehen wir gemeinsam in den nahe­gelegenen Volkspark Wilmersdorf und praktizieren dort auf der Wiese und im Schatten unsere Übungen. Anschließend können Sie bei einem Getränk noch mit den anderen im gemütlichen SURVIVORS HOME ins Gespräch kommen.
Bei Regen fällt das Angebot aus und wir geben zeitnah einen neuen Termin bekannt.

Was benötige ich?

sportliche oder legere Kleidung und Sport­schuhe, eine kleine Flasche Wasser, die Sie im SURVIVORS HOME auffüllen können. Bei Bedarf können Sie sich im SURVIVORS HOME umziehen.

Bringen Sie mit dieser Fitness­einheit neuen Schwung in Ihren Alltag! Wir freuen uns auf Sie!