Unter fach­licher Anleitung stellen Sie gemeinsam spezielle Kissen und andere stoffliche Dinge her, die bei der Krebs­erkrankung hilfreich sein können. Die Herzkissen, beispiels­weise, unterstützen Brust­krebs­betroffene in deren Armhaltung und befördern die Wund­heilung. Auch andere „Herzensbeigaben“ können in diesem Workshop angefertigt werden. Hand­arbeiten Sie mit Sinn und Verstand: Zuschneiden, Zusammen­nähen, mit Füll­material Ausstopfen und zu guter Letzt mit Zaubernaht Verschließen. Und was Sie sich davon nicht zutrauen, können Sie lernen oder machen andere. In Gemein­schaft ist für jede und jeden das Richtige dabei.

Geleitet wird der Workshop von einem erfahrenen Team. Nähmaschinen, Material, Werkzeuge etc. sind ausreichend vorhanden.

SURVIVORS HOME verwandelt sich an diesem Tag in die Atmosphäre einer guten Nähstube bei Kaffee, Kuchen und Herzhaftem. Ins Gespräch kommen Sie dabei fast von allein. Freuen Sie sich auf einen entspannten und kreativen Tag voller Genuss und neuer Eindrücke.

Es erwartet Sie eine Führung durch die Daueraus­stellung „Dem Leben auf der Spur“ durch Prof . Dr. Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizin­historischen Museums der Charité. Die Ausstellung spannt den Bogen über 300 Jahre Medizin­geschichte. Sie zeigt zentrale Bilder und Modelle vom menschlichen Körper, welche die Medizin in dieser Zeit entwickelt hat. Und sie bietet einen Abriss dessen, was sich daraus für Diagnostik und Therapie ergab, ohne die Sicht der Patienten zu vergessen.

Dr. Anne Schmidt, Historikerin und Kuratorin der Ausstellung „Da ist etwas. Krebs und Emotionen“ führt Sie durch die Sonder­ausstellung, die u.a. thematisiert, welche Emotionen die Krebs­erkrankung auslösen kann und wie der gesell­schaftliche Umgang damit war und ist. „Die Ausstellung ergänzt die Betrachtung der Organe um das Entscheidende: die Erschütterung, das Erleben und das Leben mit der Krankheit“, so Prof. Schnalke bei der Ausstellungseröffnung.

Alle interessierten Patientinnen und Angehörige sind herzlich willkommen.

Treffpunkt

Diese Veranstaltung findet nicht im SURVIVORS HOME statt! Treffpunkt ist um 18 Uhr vor dem Medizinhistorischem Museum, Charitéplatz 1, Berlin (interne Adresse: Virchowweg 16).

Handpuppen treten nicht nur in Kontexten von Fernsehshows oder im Kindertheater auf, sondern können im privaten Umgang mit der eigenen Krankheitserfahrung auch Erwachsenen helfen. Im Puppenspiel eröffnet sich ein ganz eigener Raum für eine Beziehung, in dem Ungesagtes oft einfacher artikuliert werden kann, als in menschlichen Beziehungen.

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, eine eigene Handpuppe zu bauen und unter Anleitung in ein erstes Spiel mit ihr zu kommen.

Hendrik Quast ist Theatermacher und Performer. Er thematisierte zuletzt in dem Theaterstück „Spill your Guts“ (2022) mit einer Klappmaulpuppe, die seine chronische Darmkrankheit verkörpert, Fragen von unsichtbaren Krankheiten in der Gesellschaft und im Theater.

Die bei vielen Gästen bekannte Jana Librentz ist bei SURVIVORS HOME nicht nur sportlich unterwegs – sie hat auch eine kreative Seite. Lassen Sie sich für ein paar Stunden ablenken, greifen Sie zu Pinseln oder Stiften und verwandeln Sie einen normalen Fluss­stein in ein kleines, dekoratives Kunst­werk, welches sicher einen schönen Platz bei Ihnen zu Hause finden wird.

Steinmalen hat eine meditative bzw. entspannende Wirkung auf Ihren Geist. Und wenn Ihnen danach ist, kommen Sie auch miteinander ins Gespräch. Ganz bestimmt gehen Sie danach mit einer guten Stimmung nach Hause – und natürlich mit Ihrem persön­lichen Stein.

Alle Materialien sind vorhanden.

Die Philosophie der ostasia­tischen Kampf­kunst hat René Löffler besonders fasziniert. Er sagt: Jede Bewegung hat eine Aussage; wenn wir uns nicht im Klaren sind was wir sagen wollen, wird die Aussage verwaschen und unklar. Wir werden zwangs­läufig nicht verstanden. Das wesentliche Ziel ist es, den Moment zu finden, in dem alles Vergangene vergessen und alles Zukünftige unwichtig wird. Alles kann passieren, aber nichts muss passieren. Dieser Moment ist der Anfang, an dem alles wieder von Neuem beginnt. Aus dieser Ruhe und Stille entspringt eine große Kraft mit einer klaren Idee. Diese Momente erlebe ich immer wieder in meinem Unterricht.

Wir laden auch Sie dazu ein, Ihre eigenen Erfah­rungen mit der Wirkung des Tai Chi zu machen.